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Rot für Handspiel: Dresden siegt trotz Unterzahl | 3. Liga


Spektakuläres Handspiel: Dresden siegt trotz Unterzahl

Von dpa, np

Aktualisiert am 11.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Schiedsrichter Timo Gerlach zeigt Dynamos Claudio Kammerknecht (am Boden liegend) die rote Karte.Vergrößern des BildesSchiedsrichter Timo Gerlach zeigt Dynamos Claudio Kammerknecht (am Boden liegend) die rote Karte. (Quelle: Robert Michael)
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Dynamo Dresden hat mal wieder ein Spiel in der 3. Liga gewonnen. Dabei spielte das Team von Trainer Markus Anfang lange in Unterzahl. Der Grund dafür war die spektakuläre Rettungsaktion eines Feldspielers.

Drittligist Dynamo Dresden kann doch noch gewinnen. Nach zuletzt drei Niederlagen bezwangen die Sachsen die SpVgg Unterhaching mit 2:1 (1:1). Jakob Lemmer (32.) brachte die Hausherren am Sonntagabend vor 25. 272 Zuschauern in Führung. Neun Minuten später wurde Dresdens Verteidiger Claudio Kammerknecht aufgrund eines spektakulären, absichtlichen Handspiels im Strafraum des Feldes verwiesen.

Kammerknecht hatte, nachdem sein Torhüter bereits geschlagen war, reflexartig versucht, den Einschlag im Tor seiner Mannschaft zu verhindern. Dabei lenkte er den Ball blitzartig an die Latte – ein rotwürdiges Vergehen, was Strafstoß für den Gegner bedeutete.

Den fälligen Elfmeter verwandelte Patrick Hobsch (41.) sicher. Während die Gäste ihre zahlenmäßige Überlegenheit nicht ausnutzen konnten, schoss Dresdens Kapitän Stefan Kutschke (75.) die Gastgeber per Strafstoß zum Sieg.

In der ersten halben Stunde neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend im Mittelfeld. Während die Gäste sich überwiegend auf die Defensivarbeit konzentrierten, war die SGD zwar um spielerische Elemente bemüht. Wie in den Vorwochen gelang den kriselnden Sachsen aber wenig. Lemmers Tor resultierte aus dem ersten konsequent vorgetragenen Angriff der Partie. Auch der Führungstreffer verlieh der SGD nicht wirklich Stabilität.

Erst im zweiten Durchgang und in Unterzahl kämpften sich die Hausherren in die Partie. Der Siegtreffer durch Kutschke war verdient, auch weil der Aufsteiger aus Unterhaching viel zu wenig Eigeninitiative zeigte. Abgesehen von der Riesenchance durch den Ex-Dresdner Matthias Fetsch (90.) fehlten klare Offensivaktionen.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche
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