HomeSportBundesliga

Bundesliga: Das Abstiegsgespenst im Interview


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen Text Nord Stream: Kiew spricht von "Terror"Symbolbild für einen TextWiesn-Besucher stellt sich nach FahndungSymbolbild für einen TextHier verbringt Scholz seine IsolationSymbolbild für einen TextKeine "Helene Fischer Show" – der GrundSymbolbild für ein VideoDas sind die Spielerfrauen der WM-StarsSymbolbild für einen TextGefährlicher Hurrikan erreicht Kuba Symbolbild für einen TextFußball-Star beendet seine KarriereSymbolbild für einen TextEx-Tennis-Star mit bitterem GeständnisSymbolbild für einen TextShakira drohen acht Jahre HaftSymbolbild für einen TextFragen Sie einen Samenspender!Symbolbild für einen TextPolizei zerschlägt FrauenhändlerringSymbolbild für einen Watson TeaserMeghan von Queen zurechtgewiesenSymbolbild für einen TextDampflok bis ICE – Faszination Eisenbahn

Abstiegsgespenst im Stress: "Diesmal ist es extrem"

t-online, Sebastian Schlichting

Aktualisiert am 07.04.2014Lesedauer: 3 Min.
Kein gern gesehener Gast: Das Abstiegsgespenst geistert derzeit durch viele Stadien.
Kein gern gesehener Gast: Das Abstiegsgespenst geistert derzeit durch viele Stadien. (Quelle: Pius Koller/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Der Abstiegskampf in der Bundesliga wird immer dramatischer. Sechs Teams kämpfen noch um den Klassenerhalt. Wir haben mit jemandem gesprochen, der überall da ist, wo gezittert wird: dem Abstiegsgespenst. Obwohl es vor lauter Arbeit momentan kaum weiß, wo ihm der Kopf steht, hat sich das Gespenst kurz Zeit genommen. (Hier finden Sie das Restprogramm im Abstiegskampf)

Sie sind ein Kind der Bundesliga. Hatten Sie schon einmal so viel Stress wie diesmal?
Abstiegsgespenst: Vier Punkte Abstand zwischen den letzten sechs Teams nach dem 29. Spieltag, alle können hoffen – das ist echt extrem. Hoffentlich wird es bald ruhiger. Ich erinnere mich mit Schaudern an 1999. Da war ich vor dem letzten Spieltag richtig fertig. Ein Absteiger war noch offen, und es kamen noch so viele Teams in Frage, dass ich nicht wusste, was ich machen soll.


Die skurrilsten Trikots der Fußball-Geschichte

Ein zweifellos ganz Großer zwischen den Pfosten war Bodo Illgner. Mit diesem Trikot machte er sich nicht nur in Sammlerkreisen auf ewig unsterblich.
Disharmonie in Vollendung! In diesem Trikot hütete Illgner in den Neunzigern den Kasten des 1. FC Köln.
+40

Was haben Sie gemacht?
Ganz ehrlich: Ich bin in meinem Schloss geblieben und habe mir die Schlusskonferenz im Radio angehört.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Wladimir Putin mit Dmitri Medwedew: Russland führt den Krieg im Notfall noch Jahre weiter, warnt Historiker Jörg Baberowski.
"Auf diesen Moment wartet Putin"
Austrittsstelle in der Ostsee: Das größte Leck erzeugt Oberflächenbewegungen von bis zu einem Kilometer.
Symbolbild für ein Video
"Das ist kein kleiner Riss. Es ist ein wirklich großes Loch"

Das ist nicht Ihr Ernst.
Die Gefahr, im falschen Stadion zu sein und verhöhnt zu werden, war einfach zu groß. Ich habe auch meinen Stolz.

Haben Sie schon den kommenden Spieltag geplant?
Noch nicht endgültig. Ich gucke grad, wo ich vorbeischauen werde. Hannover 96 nehme ich jetzt endgültig auf meine Liste. Dafür streiche ich Werder Bremen und Eintracht Frankfurt dick durch.

Die Auswahl ist für den späten Zeitpunkt der Saison sehr groß.
Wem sagen Sie das. Normalerweise könnte ich jetzt mindestens einen Klub als Absteiger abhaken. Da ist meine Arbeit dann getan, und ich steuere in Ruhe das nächste Ziel an. In dieser Saison bin ich jedoch nur am Hin-und-Herfahren. Aber ich will mich nicht beschweren. Immerhin bin ich durch meine Tätigkeit in den letzten 50 Jahren weit herumgekommen in der Republik.

Zurück in die Gegenwart. Planungssicherheit für Sie sieht anders aus.
Leider. Nehmen Sie nur das Beispiel Eintracht Braunschweig…

…die als Letzter lediglich vier Punkte hinter Hannover 96 auf Rang 13 liegen…
Da hatte ich mich seit Saisonbeginn dauerhaft rumgetrieben. War schließlich Ewigkeiten nicht da. Ich muss sagen, da war man vergleichsweise freundlich zu mir. Genauso wie vergangene Saison in Fürth. Haben wohl beide mit mir gerechnet. Aber ich dachte, spätestens Anfang April könnte ich in Braunschweig abreisen.

Selbst ein Abstiegs-Experte kann irren. Nun zittert ein halbes Dutzend Klubs. Müssen Sie sich zerteilen?
Ich habe zwar als Gespenst ein paar besondere Fähigkeiten. Aber zerteilen gehört nicht dazu. Ich muss extrem gut planen, damit ich überall nochmal vorbei schaue. Ich will niemanden benachteiligen.

Indem Sie irgendwo fehlen?
Jeder würde sich freuen, wenn ich nicht da bin. Damit muss ich leben. Aber das geht nicht. Stellen Sie sich vor, ich gehe jetzt nur noch zum 1. FC Nürnberg. Da würden die sich doch zurecht fragen, warum ich nicht auch mal in Stuttgart oder Freiburg bin. Eines muss ich nämlich klarstellen: Ich bin kein gehässiges Gespenst. Mein Richtwert ist die Tabelle. Aber ich habe halt einen Job zu erfüllen. Gerüchte, ich sei parteiisch, wären Gift für mein Ansehen.

Sind Sie überrascht über bestimmte Stadien, die Sie diesmal ansteuern?
Den VfB Stuttgart hatte ich da unten nicht erwartet. Aber auch ich bin kein Hellseher. Und wenn ich irgendwo überraschend auftauche, macht es mir am meisten Spaß.

Wieso?
In Nürnberg oder Freiburg erschreckt sich doch keiner mehr, wenn ich aufkreuze. Fehlt nur noch, dass sie mir einen Tribünenplatz mit meinem Namen reservieren. Früher in Bielefeld, Bochum oder Cottbus haben sie mich schon geduzt. Aber in Stuttgart, da kann ich noch richtige Abstiegsangst verbreiten. Letztens habe ich übrigens Huub Stevens getroffen.

Ist Stuttgarts Trainer ein Bekannter von Ihnen?
So würde er das sicher nicht sehen. Er hat sich nur bedingt über das Wiedersehen gefreut. In Berlin hat ihn meine Anwesenheit vor vielen Jahren mal den Job gekostet. Dafür hat er mich ein paar Jahre später in Hamburg verjagt.

Wo Sie Hamburg ansprechen: Beim HSV sind Sie seit Jahren immer mal wieder vor Ort.
Aber nie bis zum Ende. Irgendwann hatte es sich immer ausgespukt. Mal sehen, ob ich diesmal die Oberhand behalte.

Ihr Tipp, mit der Erfahrung von fast 51 Bundesliga-Saisons: Wer steigt ab?
Entschuldigung, aber ich muss jetzt leider wirklich mein Wochenende weiterplanen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Melanie Muschong
Von Melanie Muschong
Eintracht FrankfurtHannover 96SV Werder Bremen
Fußball

Formel 1


t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website