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Verletzung im Augsburg-Spiel - "Option" für Liverpool: Entwarnung bei Bayerns Coman


Sieg in Augsburg  

"Option" für Liverpool: Entwarnung bei Bayerns Coman

16.02.2019, 11:56 Uhr | dpa

Verletzung im Augsburg-Spiel - "Option" für Liverpool: Entwarnung bei Bayerns Coman. Verletzte sich beim Bayern-Sieg in Augsburg: Kingsley Coman.

Verletzte sich beim Bayern-Sieg in Augsburg: Kingsley Coman. Foto: Stefan Puchner. (Quelle: dpa)

Augsburg (dpa) - Der Zwei-Punkte-Rückstand auf Borussia Dortmund verkam zum Randthema. Nach dem "absoluten Arbeitssieg", wie Trainer Niko Kovac das 3:2 (2:2) beim FC Augsburg in der Fußball-Bundesliga einordnete, drehte sich beim FC Bayern praktisch alles um den FC Liverpool - und um Kingsley Coman.

Die Sorgen um ihren "King", der eine Schlüsselrolle beim großen Champions-League-Kräftemessen mit dem von Jürgen Klopp angeleiteten englischen Vorjahresfinalisten spielen könnte, beschäftigten das Münchner Starensemble nicht nur auf der kurzen Heimfahrt im Mannschaftsbus. Sie werden bis zum Anpfiff am Dienstag (21.00 Uhr/Sky) im legendären Anfield-Stadion anhalten.

"Nicht schon wieder!" Das war der Gedanke aller Bayern und nicht nur der des 22 Jahr alten Franzosen, der mit seinem Schicksal hadernd, einem dick bandagierten Knöchel und Schmerzen am linken Problemfuß aus der FCA-Arena humpelte. "Wenn er am Sprunggelenk behandelt wird, dann jagt's uns allen einen Schauer über den Rücken", sagte Mats Hummels. Ein Coman-Ausfall in Liverpool, nicht auszudenken! "Wir brauchen ihn", sagte Manuel Neuer beinahe beschwörend. "Mit ihm haben wir eine ganz andere Dynamik", sagte Kovac zur Bedeutung von Coman.

Die war in den knapp 90 Minuten bis zur Verletzung zu erleben gewesen. Als zweifacher Torschütze, Vorbereiter des Siegtores von David Alaba und ständiger Gefahrenpunkt für einen couragiert auftretenden Gegner war Coman der herausragende Akteur auf dem Rasen gewesen. Bis ihn der Augsburger Abwehrspieler Kevin Danso bei einem Zweikampf unglücklich, aber doch auch hart am linken Fuß traf. Es war das Bein, an dem Coman 2018 gleich zweimal einen Syndesmosebandriss erlitten hatte und jeweils monatelang ausfiel. "Ich werde eine dritte Operation an meinem Fuß nicht akzeptieren. Genug ist genug", hatte der sensible Franzose Ende des vergangenen Jahres erklärt.

Am Morgen nach dem Spiel in Augsburg übermittelten die Bayern "Entwarnung bei Coman". Eine Untersuchung der medizinischen Abteilung ergab offenbar keinen neuen Bänderriss, der Außenstürmer sei "eine Option" für Liverpool.

"Man sieht einfach, was für ein herausragender Spieler er ist und sein kann", sagte Stunden zuvor Hummels, der mit dem jungen Kollegen mitfühlte: "Er ist leider so viel verletzt in seiner Karriere. Immer wenn er fit ist, kann er einen riesen Unterschied machen." Den Bayern fehlen auf den offensiven Außenbahnen schon der im Achtelfinale komplett gesperrte Thomas Müller sowie der seit Ende November pausierende Arjen Robben.

Ein Coman-Ausfall wäre ein Stimmungsdämpfer für die "geile Aufgabe" (Hummels) gegen Liverpool. Der Augsburger Abend taugte ja nur bedingt dazu, die Bayern für das Kräftemessen mit Jürgen Klopps Power-Team mit Selbstvertrauen zu fluten. Der Plan, bei der Generalprobe erstmals in diesem Jahr zu Null zu spielen, war schon nach 13 Sekunden und einem Eigentreffer von Leon Goretzka dahin. Dong-Won Ji brachte den FCA später sogar ein zweites Mal in Führung. "Bei den Gegentoren hat man Missstände erkennen können", rügte Müller.

Rückkehrer Neuer, der trotz Daumenverletzung wieder im Tor stand, lobte dafür die gezeigte "Moral". Zwei Rückstände aufgeholt zu haben, war der erfreulichste Fakt. Von einer "Willensleistung" sprach etwa Müller. Eine, die den Titelkampf anheizt. Die Bayern reisen am Montag im Windschatten von Spitzenreiter Borussia Dortmund, der dann abends in Nürnberg antreten muss, nach England. "Der Sieg war denkbar wichtig, denn wir wussten, dass wir den Druck auf Borussia Dortmund erhöhen können. Es sind jetzt zwei Punkte Rückstand. Diese Situation hatten wir schon eine lange Zeit nicht mehr", hob Müller hervor.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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