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Manuel Neuer verletzt, aber FC Bayern überholt BVB wieder

Nach Sieg gegen Düsseldorf  

Neuer verlässt Arena auf Krücken – Diagnose ist da

15.04.2019, 14:36 Uhr | sid, t-online.de, dpa

Manuel Neuer verletzt, aber FC Bayern überholt BVB wieder. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit: Manuel Neuer muss ausgewechselt werden, Sven Ulreich kommt ins Spiel. (Quelle: imago images/mika)

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit: Manuel Neuer muss ausgewechselt werden, Sven Ulreich kommt ins Spiel. (Quelle: mika/imago images)

Gegen Fortuna Düsseldorf hat der Rekordmeister souverän und deutlich gewonnen. Doch eine Verletzung trübte die Freude über die zurückeroberte Tabellenführung beim FC Bayern spürbar.

Nationaltorhüter Manuel Neuer droht die nächste Verletzungspause. Der 33-Jährige erlitt beim 4:1 (2:0)-Erfolg am Sonntag bei Fortuna Düsseldorf einen Muskelfaserriss in der Wade. Das teilten die Bayern am späten Sonntagabend mit. Neuer war in der 53. Minute ausgewechselt worden, das Stadion verließ er auf Krücken. Für ihn kam Sven Ulreich.

"Es ist dieselbe Wade, die ihm vor zwei, drei Wochen Probleme gemacht hat", hatte Bayern-Trainer Nico Kovac nach dem Schlusspfiff gesagt: "Wir müssen schauen, wie die Aufzeichnungen im MRT aussehen. Eine Verletzung würde uns schon treffen." 

Nun fällt Neuer im Halbfinale des DFB-Pokals (24. April) bei Werder Bremen definitiv aus. Der 33-Jährige hat in der Rückrunde schon zwei Spiele wegen einer Daumenverletzung und eines wegen Wadenproblemen verpasst. In der vergangenen Saison kam er wegen eines Mittelfußbruches nur auf drei Liga-Einsätze.

Fortuna verwandelt immerhin Elfmeter

Positiv aus Sicht der Münchner: Durch den Erfolg in Düsseldorf liegen sie fünf Spieltage vor Schluss wieder einen Punkt vor dem BVB auf Platz eins der Bundesliga. Mann des Tages bei den Bayern war Kingsley Coman, der unter der Woche durch seine handfeste Auseinandersetzung im Training mit seinem Teamkollegen Robert Lewandowski für Schlagzeilen gesorgt hatte. Mit seinen Saisontreffern vier und fünf (15., 41.) sorgte der Franzose quasi im Alleingang für eine frühe Entscheidung zugunsten des Titelverteidigers.

Thomas Müller feiert die frühe Führung des FC Bayern. (Quelle: imago images/Uwe Kraft)Thomas Müller feiert die frühe Führung des FC Bayern. (Quelle: Uwe Kraft/imago images)

Serge Gnabry (55.) legte im zweiten Durchgang nach. Der eingewechselte Dodi Lukebakio, der im Hinspiel alle drei Fortuna-Tore erzielt hatte, verkürzte per Handelfmeter nach Videobeweis (89.). Mats Hummels war der Ball an die Hand gesprungen. Leon Goretzka erhöhte in der Nachspielzeit auf 4:1 (90.+2).

Coman überwindet Rensing

Die Bayern agierten nicht nur wegen des Remis in der Hinrunde von Beginn an hochkonzentriert und wurden ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. Vor 53.400 Zuschauern in der ausverkauften Düsseldorfer Arena hatten die Gäste bereits in der 5. Minute die große Chance zur Führung. Nach hervorragender Vorarbeit von Gnabry traf der überragende Coman aus kurzer Distanz nur den Pfosten. Sekunden später verpasste Thiago per Kopf die Führung.

Mann des Tages: Bayerns starker Kingsley Coman springt über Düsseldorfs Matthias Zimmermann. (Quelle: imago images/MIS)Mann des Tages: Bayerns starker Kingsley Coman springt über Düsseldorfs Matthias Zimmermann. (Quelle: MIS/imago images)

Nach einer Viertelstunde konnte Coman dann aber jubeln, als seine verunglückte Flanke an Freund und Feind vorbei den Weg ins Tor fand. Auch in der Folge agierte der Titelverteidiger souverän. Nachdem Coman (39.) zunächst am früheren Münchner Torwart Michael Rensing gescheitert war, ließ er dem Fortuna-Keeper wenig später mit einem platzierten Schuss ins obere Eck keine Chance.

Neuntes Saisontor für Gnabry

Die Düsseldorfer kamen nur selten gefährlich vor das gegnerische Tor. Die einzige echte Gelegenheit für den Gastgeber vor der Pause vergab der Pole Dawid Kownacki (26.). Rensing verhinderte Sekunden vor der Halbzeit gegen Javier Martinez Schlimmeres für sein Team.


Auch in Hälfte zwei hatten die Bayern alles im Griff. Zwar konnte die Mannschaft von Coach Niko Kovac nicht so glänzen wie beim 5:0 gegen Dortmund vor einer Woche, aber der Sieg des 28-maligen Champions geriet nie in Gefahr. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, sid

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