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Dreierpack Werner – Leipzig siegt und springt auf Platz eins

Von sid
Aktualisiert am 31.08.2019Lesedauer: 2 Min.
Rasenballsport Leipzig gewann verdient in Leipzig.
Rasenballsport Leipzig gewann verdient in Leipzig. (Quelle: Roland Weihrauch/dpa-bilder)
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Rasenballsport Leipzig hat auch das dritte Ligaspiel der Saison für sich entschieden. In Gladbach fand die Elf von Julian Nagelsmann nur schwer in die Partie, schlug durch Werner dann eiskalt zu und gewann am Ende verdient.

Timo Werner hat RB Leipzig mit einem Dreierpack an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga geschossen. Der überragende Nationalspieler erzielte beim hart erkämpften 3:1 (1:0) bei Borussia Mönchengladbach seine Saisontore Nummer drei bis fünf (38., 47., 90.+4). Dank des besten Starts der Klubgeschichte steht das Team von Neu-Trainer Julian Nagelsmann erstmals seit Dezember 2016 für mindestens eine Nacht wieder auf Platz eins.

Gladbach-Fans mit Trillerpfeifen-Protest

Werner, der erst vor einer Woche seinen Vertrag bis 2023 verlängert hatte, traf auch im dritten Saisonspiel für die Bullen und erwies sich erneut als Gladbach-Experte: In sieben Ligaspielen gegen die Borussia kommt er nun auf acht Tore. Weil Gladbach auch beste Chancen lange ungenutzt ließ, erlebte Coach Marco Rose ein völlig neues Gefühl: Im 54. Heimspiel als Profitrainer kassierte der gebürtige Leipziger erstmals eine Niederlage. Der Anschlusstreffer von Neuzugang Breel Embolo (90.+1) war zu wenig.

Gladbach verlor verdient gegen Leipzig.
Gladbach verlor verdient gegen Leipzig. (Quelle: Roland Weihrauch/dpa-bilder)
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"Platz eins wäre ein schöner Nebeneffekt, auch wenn wahrscheinlich die Meisterschaft noch nicht entschieden wird", hatte Nagelsmann vor Anpfiff flapsig gesagt. Auf dem Rasen ging es dennoch gleich zur Sache - ähnlich wie auf den Rängen: Aus Protest gegen RB sorgten die Gladbach-Fans während der ersten 19 Minuten bei Leipziger Ballbesitz mit Trillerpfeifen gehörig für Lärm.

Weil die Borussia nach dem ersten Abtasten aber schnell ins Spiel fand, waren die Pfiffe immer seltener zu hören. Das Rose-Team stand äußerst hoch und suchte zum Teil schon am gegnerischen Strafraum die Balleroberung - häufig mit Erfolg. Auch die erste Chance gehörte den Hausherren: Torjäger Alassane Plea verzog nach schönem Doppelpass mit Breel Embolo knapp (10.).

Werner eiskalt mit der Führung

Die unter Nagelsmann erstmals mit einer Viererkette agierenden Leipziger setzten derweil auf Konter. Vor allem der starke Kevin Kampl überbrückte mit langen Bällen immer wieder schnell das Mittelfeld, vorne war Nationalspieler Werner aber noch auf verlorenem Posten. Die 47.227 Zuschauer im Borussia-Park kamen dank des intensiv geführten Spiels voll auf ihre Kosten.

Gerade als die Borussia nach einer schönen Kombination die Führung durch Plea (32.) erneut verpasst hatte, schlug RB eiskalt zu: Werner ließ Ginter im Zweikampf stehen, tauchte frei vor Yann Sommer auf und schob den Ball durch die Beine des Gladbach-Keepers zur Führung ein.

Timo Werner brachte RB Leipzig in der ersten Halbzeit in Führung.
Timo Werner brachte RB Leipzig in der ersten Halbzeit in Führung. (Quelle: Roland Weihrauch/dpa-bilder)

Direkt nach der Pause war es erneut Werner, der für Gladbachs kalte Dusche sorgte: Nach einem Ballverlust von Fabian Johnson landete der Ball über Umwege bei dem Torjäger, der den Turbo zündete und vor Sommer erneut eiskalt blieb. Die Borussia drängte in der Folge zwar auf den Anschluss und traf bei einem abgefälschten Schuss von Neuzugang Stefan Lainer (58.) auch die Latte, blieb im Abschluss aber zu ungefährlich.

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