Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga >

Vom Pöbeln und Schlagen: Die längsten Sperren der Fußball-Bundesliga

Vom Pöbeln und Schlagen  

Die längsten Sperren der Fußball-Bundesliga

13.11.2019, 17:34 Uhr | dpa

Vom Pöbeln und Schlagen: Die längsten Sperren der Fußball-Bundesliga. Der frühere Berliner Lewan Kobiaschwili wurde 2012 für siebeneinhalb Monate gesperrt.

Der frühere Berliner Lewan Kobiaschwili wurde 2012 für siebeneinhalb Monate gesperrt. Foto: Jens Wolf/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der Frankfurter Kapitän David Abraham ist nach seiner Attacke gegen Freiburg-Trainer Christian Streich vom DFB-Sportgericht für sieben Wochen bis zum 29. Dezember gesperrt worden. Sollte die Sperre bestätigt werden, wäre sie aber nicht die längste in der Bundesliga-Historie.

LEWAN KOBIASCHWILI: Den Rekord hält der ehemalige Herthaner. Er verpasste dem Schiedsrichter 2012 nach dem Relegationsspiel der Berliner gegen Fortuna Düsseldorf im Spielertunnel von hinten einen Faustschlag an den Hinterkopf. Der Unparteiische konnte nur mit Mühe einen Sturz vermeiden und erlitt ein Hämatom im Nackenbereich. Kobiaschwili wurde für siebeneinhalb Monate gesperrt.

FRIEDHELM KONIETZKA: Für sechs Monate wurde er als Spieler von 1860 München aus dem Verkehr gezogen. Weil der Schiedsrichter 1966 ein Handspiel übersah, schubste Konietzka den Unparteiischen und schlug ihm anschließend noch die Pfeife aus dem Mund.

NORBERT MEIER: Drei Monate musste der damalige Trainer MSV Duisburg pausieren. Er verpasste 2005 Albert Streit vom 1. FC Köln eine Kopfnuss und ließ sich anschließend selbst theatralisch zu Boden fallen. TV-Bilder entlarvten die Schwalbe. Meier wurde gesperrt und flog bei Duisburg raus.

ERWIN KREMERS: "Blöde Sau" hatte der Schalker 1974 zum Schiedsrichter gesagt. Als der nachfragte, legte er noch einmal nach: "Also jetzt noch mal für Doofe: Sie sind eine blöde Sau." Kremers wurde für 14 Wochen gesperrt. Bundestrainer Helmut Schön strich ihn zudem aus dem deutschen Aufgebot für die WM 1974.

AXEL KRUSE: 1993 verlor er in seinem ersten Pflichtspiel für den VfB Stuttgart - im DFB-Pokal gegen den 1. FC Köln - nach einem nicht gegebenen Elfmeter die Nerven. Er beschimpfte den Schiedsrichter und schubste ihn zu Boden: Zehn Wochen Zwangspause waren die Folge.

ULI STEIN: Der HSV-Torwart schlug im Supercup-Finale 1987 Bayern-Angreifer Jürgen Wegmann mit der Faust ins Gesicht. Stein flog nicht nur vom Platz, sondern auch beim HSV raus. Zudem erhielt er vom DFB eine zehnwöchige Sperre.

PAOLO GUERRERO: Der Stürmer vom Hamburger SV senste 2012 den Stuttgarter Torwart Sven Ulreich an der Eckfahne um. Aus vollem Lauf und mit offener Sohle. Der Peruaner sah die Rote und wurde für acht Spiele gesperrt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal