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Hertha BSC: Bewegende Gesten für Jordan Torunarigha nach Rassismus-Eklat

Nach Rassismus-Eklat  

Bewegende Gesten für Hertha-Star Torunarigha

08.02.2020, 17:18 Uhr | dd, dpa

Hertha BSC: Bewegende Gesten für Jordan Torunarigha nach Rassismus-Eklat. Anhänger der Berliner zeigten im Stadion viele weitere Plakate, so wie dieses hier.  (Quelle: imago images/Contrast)

Anhänger der Berliner zeigten im Stadion viele weitere Plakate, so wie dieses hier. (Quelle: Contrast/imago images)

Nach dem schlimmen Vorfällen im DFB-Pokalspiel beim FC Schalke 04 begrüßen die Fans der Berliner ihren Verteidiger mit klaren Signalen.

Die Fans des Bundesligisten Hertha BSC haben nach dem Vorwurf der rassistischen Beleidigung gegen Jordan Torunarigha ihrem Spieler demonstrativ den Rücken gestärkt. Initiiert vom harten Kern in der Ostkurve des Olympiastadions hat es Samstag vor dem Spiel gegen den FSV Mainz 05 eine Fanaktion mit Plakaten gegeben, auf denen Torunarighas Rückennummer 25 und sein Name zu sehen waren. Die Zettel wurden hundertfach vor dem Anpfiff in die Höhe gehalten.

Initiiert vom harten Kern in der Ostkurve des Olympiastadions hat es Samstag vor dem Spiel gegen den FSV Mainz 05 eine Fanaktion mit Plakaten gegeben, auf denen Torunarighas Rückennummer 25 und sein Name zu sehen waren.  (Quelle: imago images/Contrast)Initiiert vom harten Kern in der Ostkurve des Olympiastadions hat es Samstag vor dem Spiel gegen den FSV Mainz 05 eine Fanaktion mit Plakaten gegeben, auf denen Torunarighas Rückennummer 25 und sein Name zu sehen waren. (Quelle: Contrast/imago images)

Der Club hatte im Vorfeld bereits seine Unterstützung für die Aktion ausgedrückt und sich auf das besondere Engagement der eigenen Anhänger im Kampf gegen Rassismus gefreut. Die Hertha-Spieler liefen mit schwarzen und weißen Streifen im Gesicht auf.

"Gemeinsam gegen Rassisten! Notfalls mit Getränkekisten!", war auf einem Spruchband zu lesen. Es war eine Anspielung auf die Vorfälle im Achtelfinale des DFB-Pokals am Dienstag zwischen Schalke und den Berlinern (3:2 n.V.), bei der Torunarigha in der Verlängerung die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Kurz zuvor hatte er wütend eine Getränkekiste gegriffen. Deutlich vorher war er laut eigener Aussage rassistisch beleidigt worden. Der Spieler stellte mit Unterstützung des Vereins Strafanzeige gegen Unbekannt.

Auch auf Twitter bezogen Fans deutlich Stellung – und von Mainzer Seite gab es Solidaritätsbekundungen:



"Es ist wichtig, in diesen Situationen zusammenzustehen. Das ist eine wichtige Botschaft an den Spieler", sagte Manager Michael Preetz vor dem Spiel dem TV-Sender Sky. "Natürlich war das Wichtigste, den Jungen aufzufangen. Jordan war nach dem Spiel ziemlich verzweifelt, darauf lag unser Fokus", sagte Preetz weiter und ergänzte: "Ich denke, wir haben die richtigen Signale gesendet." Rassismus sei "ein Problem, das mitten in unserer Gesellschaft ist. Wir sind mit unseren gesellschaftlichen Verantwortung aufgefordert gegenzusteuern."

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • Twitter

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