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Bundesliga: SC Freiburg schockt Gladbach – Max Eberl muss auf die Tribüne

Bundesliga  

Freiburg schockt Gladbach – Rot für Manager Eberl

06.06.2020, 11:54 Uhr | dd, sid, dpa

Bundesliga: SC Freiburg schockt Gladbach – Max Eberl muss auf die Tribüne. Freiburgs Günter (r.) zieht ab, Gladbachs Lainer wirft sich in den Schuss. (Quelle: dpa)

Freiburgs Günter (r.) zieht ab, Gladbachs Lainer wirft sich in den Schuss. (Quelle: dpa)

Die Fohlen kassieren im Breisgau eine bittere Niederlage im Kampf um die Champions-League-Plätze – und Max Eberl leistet sich einen folgenschweren Ausraster.

Bittere Niederlage für Borussia Mönchengladbach: Im Freitagsspiel des 30. Spieltags kassierten die Fohlen eine bittere 0:1(0:0)-Niederlage beim SC Freiburg und leisten sich damit einen möglicherweise folgenschweren Patzer im Kampf um die Champions-League-Plätze.

Nils Petersen (59.) traf zum Sieg für die Mannschaft von Trainer Christian Streich, die damit nach durchwachsenem Re-Start einen wichtigen Erfolg einfahren konnte. Die Gladbacher mussten die Schlussphase in Unterzahl bestreiten, nachdem Alassane Plea mit Gelb-Rot vom Platz musste (68.). Im Zusammenhang mit dem Platzverweis musste auch Gladbachs Manager Max Eberl mit glatt Rot in die Kabine – ein Novum in der Bundesliga-Historie.

Eberl hatte sich wohl zu lautstark über den Plea-Platzverweis beschwert, sodass ihn Schiedsrichter Markus Schmidt nach Hinweis des vierten Offiziellen Timo Gerach mit Rot auf die Tribüne verbannte. Seit dieser Spielzeit können in der Bundesliga auch gegen Trainer und sonstige Verantwortliche auf der Bank Karten verhängt werden.

Streich: Sieg "war extrem wichtig"

Die Gladbacher verpassten damit auch den vorübergehenden Sprung auf Platz drei und auch die Möglichkeit, im Kampf um Platz vier mit Bayer Leverkusen vorzulegen. Die Rheinländer bleiben punktgleich mit der Werkself (56 Zähler). Dazu wartet die Borussia nun seit über 18 Jahren auf einen Sieg in Freiburg.

"Das war extrem wichtig", sagte Streich nach der Partie. "Wir haben extrem viel investiert und haben jetzt zweimal daheim echt unglücklich verloren. Heute hatten wir das nötige Glück. Ich bin sehr, sehr glücklich, dass wir gegen so eine starke Mannschaft nicht unverdient 1:0 gewonnen haben."

Gladbachs Torwart Yann Sommer war nach der Niederlage enttäuscht: "Das ist schwer zu akzeptieren. Wir hatten in der ersten Halbzeit einige Chancen, haben aber nicht getroffen. Und so ist Fußball."

Gladbach bestimmte sofort das Geschehen

Beim Geisterspiel im Schwarzwaldstadion ging es gleich in den ersten Minuten lebhaft zu. Gladbach bestimmte das Geschehen, Freiburg lauerte auf Konter. Luca Waldschmidt vergab die erste Chance für den SC (8.). Die Gäste, die ohne Breel Embolo, Fabian Johnson, Tobias Strobl und Denis Zakaria auskommen mussten, machten zunächst zu wenig aus ihrer Feldüberlegenheit. Die Freiburger, bei denen Manuel Gulde fehlte, verteidigten geschickt.

In der 16. Minute war die SC-Abwehr dann aber doch überlaufen. Nach starker Vorarbeit des Gladbacher Kapitäns Lars Stindl scheiterte Torjäger Plea am Freiburger Torwart Alexander Schwolow. Nach dieser Szene lag die Borussen-Führung in der Luft, die Gäste machten im Freiburger Regen gewaltig Druck.

Florian Neuhaus hatte nach einem Fehler des Freiburgers Roland Sallai die Führung auf dem Fuß (26.). Als der Mittelfeldspieler im zweiten Versuch traf, stand er im Abseits. Das torlose Remis nach einer halben Stunde war glücklich für Freiburg.

Petersen zerstörte Gladbachs Hoffnungen

In der 37. Minute war es erneut Neuhaus, der eine Großchance nicht nutzen konnte. Die Vorarbeit kam wieder vom überragenden Stindl. Auf der Gegenseite prüfte Lucas Höler in der Nachspielzeit der ersten Hälfte den Gladbacher Torwart Yann Sommer.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs war es SC-Nationalspieler Robin Koch, der mit einem Distanzschuss für Gefahr sorgte (49.). Grundsätzlich änderte sich aber nichts am Spielverlauf, Gladbach dominierte die Partie.

Dennoch war es Petersen, der Sekunden nach seiner Einwechslung per Kopf einen Freistoß des früheren Gladbachers Vincenzo Grifo verwertete. Kurz darauf flog erst Plea mit Gelb-Rot vom Platz, dann sah auch Eberl wegen Meckerns Rot und musste den Innenraum verlassen.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID

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