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Red Bull erlässt RB Leipzig 100 Millionen Euro Schulden – Vorwürfe werden laut

Sachsen mit Finanzspritze  

Red Bull erlässt RB Leipzig 100 Millionen Euro Schulden

06.06.2020, 19:01 Uhr | dpa

Red Bull erlässt RB Leipzig 100 Millionen Euro Schulden – Vorwürfe werden laut. Oliver Mintzlaff (li.) und Dietrich Mateschitz (re.): Der Red-Bull-Gründer schenkt RB Leipzig einen dreistelligen Millionenbetrag. (Quelle: imago images/Jan Huebner)

Oliver Mintzlaff (li.) und Dietrich Mateschitz (re.): Der Red-Bull-Gründer schenkt RB Leipzig einen dreistelligen Millionenbetrag. (Quelle: Jan Huebner/imago images)

RB Leipzig erhält von seinem Mutterkonzern Red Bull einen Schuldenerlass im dreistelligen Millionenbereich. Der Bundesligist muss sich nun Vorwürfe gefallen lassen – und reagiert.

Durch einen Schuldenerlass von 100 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2018/2019 hat Bundesligist RB Leipzig dank Geldgeber Red Bull sein Eigenkapital gestärkt. "Auf den ersten Blick sieht es so aus, als würde der Leistung von Red Bull keine Gegenleistung gegenüberstehen – das ist aber nicht der Fall. Es ist eine Transaktion, die völlig üblich ist, insbesondere in der freien Wirtschaft, aber auch im Fußballgeschäft und auch in der Bundesliga", sagte RB-Finanzdirektor Florian Hopp am Samstag der Nachrichtenagentur dpa. Die "Mitteldeutsche Zeitung" und das Internetportal "RBlive.de" hatten zuvor über das Thema berichtet.

Der 40-jährige Hopp betonte, dass es keine Schenkung durch den Geldgeber sei. "Die Frage, ob eine Schenkung vorliegt, ist klar zu verneinen. Dann würde auch Schenkungssteuer anfallen, was nicht der Fall ist. Darüber hinaus bekommt Red Bull seinen Zinsverlust in Form einer Vorzugsdividende ausgeglichen", betonte Hopp. Für ihn sei es zudem ein Glücksfall in den gegenwärtigen Corona-Krise. Es solle jedoch nicht der Eindruck entstehen, dass RB Leipzig jetzt zusätzliche 100 Millionen Euro auf dem Konto hat.

Hopp begründete den Schritt vor allem mit der sportlichen Entwicklung bis in die Champions League des von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz alimentierten Klubs. Wachsende Spielergehälter sowie breitere Strukturen im Verein und die Umsatzsteigerungen machten den Schuldenerlass notwendig.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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