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Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus beendet Karriere

Letzter Einsatz im Supercup  

Schiedsrichterin Steinhaus beendet Karriere

30.09.2020, 17:22 Uhr | dd, t-online, sle

Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus beendet Karriere. Bibiana Steinhaus an der Pfeife: Die Schiedsrichterin leitet im Supercup ihr letztes Spiel. (Quelle: imago images/Bernd König)

Bibiana Steinhaus an der Pfeife: Die Schiedsrichterin leitet im Supercup ihr letztes Spiel. (Quelle: Bernd König/imago images)

Bibiana Steinhaus gehört seit Jahren zu den besten Unparteiischen im deutschen Profifußball. Nun bestätigt die Schiedsrichterin: Der Supercup zwischen dem FC Bayern und dem BVB wird ihre letzte Partie sein.

Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus beendet ihre Karriere. Das gab 41-Jährige am Mittwoch bekannt. Demnach habe sie sich aus privaten Gründen gegen die Fortsetzung ihrer Laufbahn entschieden. Am Mittwoch soll Steinhaus noch den Supercup zwischen Bayern München und Borussia Dortmund leiten – als erste Frau –, danach soll dann Schluss sein.

Über ihre Entscheidung sagte Steinhaus auf der DFB-Website: "Wie viele Menschen in der Zeit der Corona-Situation habe ich manches reflektiert und neu bewertet. Über die Gründe meines Rückzugs werde ich mich zu gegebener Zeit nochmals etwas ausführlicher äußern."

Erste Frau im Männer-Profifußball

Steinhaus hatte es 2007 als erste Frau als Schiedsrichterin in den Männer-Profifußball geschafft, debütierte am 21. September bei der Partie Hoffenheim gegen Paderborn (2:0). Am 10. August 2008 pfiff sie mit der Erstrundenpartie Neustrelitz gegen 1860 München als erste Frau ein DFB-Pokalspiel der Männer. 2017 stieg sie dann in die Bundesliga auf. Insgesamt leitete Steinhaus 23 Bundesligaspiele, 92 Partien in der 2. Liga, 64 Begegnungen in der 3. Liga und 13 Pokalspiele. Sechs Mal wurde sie vom DFB zur Schiedsrichterin des Jahres gekürt.

DFB-Präsident Fritz Keller bedauert die Entscheidung Steinhaus und hofft, dass sich auch in Zukunft Frauen als Schiedsrichterinnen engagieren: "Der deutsche Fußball muss künftig nicht nur auf eine herausragende Schiedsrichterin verzichten, sondern verliert auch eine außergewöhnliche Persönlichkeit und Pionierin in einer Männerdomäne."

Verwendete Quellen:

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