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BVB: 75.000 Euro Strafe wegen Corona-Verstößen nach dem Derby

Corona-Verstöße nach dem Derby  

BVB muss 75.000 Euro Strafe zahlen

22.02.2021, 19:14 Uhr | sid, dpa

BVB: 75.000 Euro Strafe wegen Corona-Verstößen nach dem Derby. Dortmunder Jubeltraube beim 4:0-Sieg auf Schalke: Spätere Feierlichkeiten der Spieler mit den Fans wurden nun von der DFL sanktioniert. (Quelle: imago images/Poolfoto)

Dortmunder Jubeltraube beim 4:0-Sieg auf Schalke: Spätere Feierlichkeiten der Spieler mit den Fans wurden nun von der DFL sanktioniert. (Quelle: Poolfoto/imago images)

Der Sieg im Derby bei Schalke 04 hat für Borussia Dortmund ein teures Nachspiel. Weil Spieler und Fans gegen das Corona-Hygiene-Konzept verstießen, brummte die DFL den Schwarz-Gelben eine Geldstrafe auf. 

Die spontanen Feierszenen am Vereinsgelände von Borussia Dortmund nach dem 4:0-Derbysieg beim Erzrivalen Schalke 04 haben für die Schwarz-Gelben das erwartete Nachspiel. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) verhängte am Montag eine Geldstrafe gegen den Bundesligisten wegen eines Verstoßes "gegen das medizinisch-hygienische Konzept der Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb". Der BVB teilte mit, die Strafe von 75 000 Euro zu akzeptieren. "Borussia Dortmund hatte sich bereits am Sonntagmorgen für das Verhalten einiger im Bus sitzender Spieler und vor dem Trainingsgelände feiernder Fans in aller Form entschuldigt", schrieb der Verein.

Auf öffentlich verbreiteten Videos und Fotos sei "klar erkennbar" gewesen, dass BVB-Spieler am Samstagabend im Mannschaftsbus ohne Abstand und ohne Mund-Nasen-Schutz den Derbysieg gefeiert und zahlreiche Anhänger des Klubs das Team bei der Rückkehr bejubelt hätten, erklärte der Ligaverband.

Watzke entschuldigt sich für Vorkommnisse

Zuvor hatte sich BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bereits entschuldigt. Im Gespräch mit Sport1 sagte er: "Wir werden den Fall aufarbeiten und mit der Polizei und allen Beteiligten dafür sorgen, dass so etwas nicht noch mal vorkommt. Wir tragen als Borussia Dortmund eine große Verantwortung. Wir entschuldigen uns aufrichtig dafür."

"Es steht außer Frage, dass es sich beim Revierderby um ein besonderes Spiel handelt. Dennoch trägt der Klub die Verantwortung dafür, die Einhaltung der Regeln zu kontrollieren und zu überwachen", begründete die DFL: "Die Durchführung von allen Spielen muss unter Berücksichtigung und Einhaltung des aktuell gültigen medizinisch-hygienischen Konzepts erfolgen, auch die An- und Abreise."

Das Konzept bildet die Grundlage für den derzeitigen Spielbetrieb in der Bundesliga und 2. Bundesliga inmitten der Corona-Pandemie und ist im Ligastatut verankert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen sid und dpa

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