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Leipzig stößt Bayern von Platz eins – Freiburg ohne Chance

Von sid, dd

Aktualisiert am 06.03.2021Lesedauer: 2 Min.
Leipzigs Nkunku (M.) beim Torjubel mit seinen Teamkollegen.
Leipzigs Nkunku (M.) beim Torjubel mit seinen Teamkollegen. (Quelle: Reuters-bilder)
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Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann hat bei den Breisgauern keine Probleme und ist durch den lockeren Sieg vorübergehend neuer Spitzenreiter. Dabei sah es nur kurzzeitig nach einer offenen Partie aus.

Klares Signal von RB Leipzig an den FC Bayern: Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann hat den deutschen Rekordmeister durch ein 3:0 (1:0) beim SC Freiburg zumindest vorübergehend von Platz eins verdrängt und die Münchner damit weiter unter Druck gesetzt. Christopher Nkunku (41.), Alexander Sörloth (64.) und Emil Forsberg (79.) trafen beim SCF, der nur nach dem 0:1 kurzzeitig auf einer Augenhöhe mit den Gästen agierte, am Ende aber zu harmlos blieb.

Leipzig (53 Punkte) liegt nun einen Zähler vor den Bayern (52), die durch einen Sieg im Schlagerspiel gegen Borussia Dortmund (ab 18:30 Uhr im Liveticker bei t-online) aber wieder vorbeiziehen können.

Mit dem sechsten Bundesligasieg in Serie stellten die Sachsen ihren Vereinsrekord ein. Erstmals nach vier Jahren und zwischenzeitlich drei Niederlagen siegte RB wieder in Freiburg und versetzte den vagen Europa-League-Hoffnungen der Gastgeber einen Dämpfer. Das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den FC Liverpool am Mittwoch kann kommen.

Leipzig fehlten anfangs noch die Ideen

Nagelsmann hatte vor dem Spiel gewarnt, schon an die Königsklasse zu denken. "Wir müssen im Hier und Jetzt spielen, über die vollen 90 Minuten an unsere Grenzen gehen, um gegen diesen schweren Gegner zu bestehen", sagte der 33-Jährige. Inmitten der Englischen Wochen setzte er deshalb auf sein zuletzt erfolgreiches Grundgerüst. Lediglich Sörloth und Amadou Haidara rückten gegenüber dem Pokalerfolg gegen Wolfsburg neu in die Startelf.

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Der formstarke Sörloth setzte auch die ersten offensiven Akzente, doch bei seinen Versuchen per Kopf (10.) und aus der Distanz (22.) wurde es nicht ernsthaft gefährlich. Generell hatte der Favorit zunächst große Mühe mit den äußerst tief und aufopferungsvoll verteidigenden Freiburgern. Im letzten Drittel fehlten ohne den gelbgesperrten Kapitän Marcel Sabitzer und den weiter angeschlagenen Angelino sowohl Tempo als auch Ideen.

Freiburg mit Pech beim 0:1

Die letzte Reihe des SC hatte eigentlich alles im Griff, leistete sich dann aber einen groben Schnitzer im Aufbauspiel. Nach Risikopass von Torwart Florian Müller landete ein Pressschlag beim im Strafraum völlig freistehenden Yussuf Poulsen. Der legte perfekt quer, sodass Nkunku aus zentraler Position nur noch einschieben musste. Das spielte Leipzig natürlich kurz vor der Pause perfekt in die Karten.

Die offensiv bis dahin komplett harmlosen Breisgauer mussten in Durchgang zwei mehr riskieren und ihren massiven Defensivverbund etwas lockern. Tatsächlich verlagerte sich das Geschehen nun mehr in die Leipziger Hälfte, doch offensive Durchschlagskraft entwickelte das Team von Trainer Christian Streich kaum. RB stand hinten stabil und lauerte auf Umschaltmomente.

Nach Balleroberung von Kampl legte Nkunku perfekt quer auf Sörloth, der den Ball ins leere Tor schob. Streich stellte auf Dreierkette um und brachte Edeljoker Nils Petersen. Doch in den Leipziger Strafraum kamen die Gastgeber weiter kaum.

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Von Julian Buhl
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