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Die möglichen Rose-Nachfolger in Dortmund

  • Robert Hiersemann
  • Florian Wichert
Von Robert Hiersemann und Florian Wichert

Aktualisiert am 21.02.2022Lesedauer: 1 Min.
Klare Ansage: Warum BVB-Trainer Rosen gehen muss – beziehungsweise bleiben sollte. (Quelle: t-online)
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Seine Zeit in Dortmund ist ein ständiges Auf und Ab. Doch die Borussia kann sich das auf Dauer nicht erlauben. Gelingt mit dem BVB-Trainer noch die Wende?

Erst die 2:5-Klatsche gegen Leverkusen, dann der 3:0-Sieg gegen Union Berlin, anschließend die Europa-League-Blamage gegen Glasgow und nun ein klarer 6:0-Erfolg gegen Gladbach. Das sind nur die letzten vier Pflichtpartien der Dortmunder. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Aber eigentlich läuft es schon viel länger so.


Bundesliga: Ex-BVB-Stars: Das machen Amoroso, Koller und Co. heute

Julio Cesar (1994-1998): Der Brasilianer wurde in Dortmund zum Fan-Liebling. Die BVB- Fans verabschiedeten ihn mit einem Banner, auf dem geschrieben stand: "Du kamst als Fremder und gingst als Freund und als Borusse." Heute engagiert er sich im Rahmen eines Regierungsprogramms in Sao Paulo für bessere Bildung von Kindern und sucht nach neuen Fußballtalenten.
Sebastian Kehl (2002-2015): Heute ist der Ex-Nationalspieler Leiter der Lizenzspielerabteilung beim BVB. 2022 wird Kehl in der Dortmunder Hierarchie weiter aufsteigen und zum Nachfolger von Michael Zorc als Sportdirektor.
+18

Mal spielt der BVB richtig gut, dann enttäuscht die Mannschaft von Cheftrainer Marco Rose wieder. Dabei hat der 45-Jährige mit Dortmund größere Ziele. "Wir wollen eine absolute Spitzenmannschaft sein, und dem müssen wir uns stellen. Wir müssen jeden Moment nutzen, um besser zu werden. Das sind Dinge, um die wir kämpfen."

Rose trainiert die hochgehandelten Topstars aus Dortmund erst seit dieser Saison. Aktuell steht das Team zwar auf dem zweiten Platz in der Bundesliga, aber im DFB-Pokal flog man früh raus, und auch international droht nach dem Aus in der Champions League nun das frühzeitige Ende in der Europa League.

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Was zur Frage führt:

Kriegt Marco Rose den Zick-Zack-BVB auf Dauer in den Griff?

Pro
Robert Hiersemann
Robert Hiersemann

Ja, aber es braucht Zeit

Borussia Dortmund hat eine gute Mannschaft, das ist aber kein Spitzenteam. Und deshalb ist es auch vermessen zu denken, dass der BVB um den Meistertitel kämpfen kann. Nein. Dortmund steht aktuell auf dem zweiten Platz in der Bundesliga, das passt. Und es liegt ganz sicher nicht nur am Trainer, dass die Borussia so spielt, wie sie nun mal aktuell spielt. Es liegt vor allem an den Profis selbst. Die Abwehr ist zu schwach, und außerdem hat Dortmund in dieser Saison mit vielen Verletzungsproblemen zu kämpfen. Momentan fehlen mit Haaland, Morey und Meunier schon wieder drei Topspieler.

Marco Rose hat mal Glück und mal besonders viel Pech. Und deshalb wäre es ein Fehler, sich in dieser Situation von ihm zu trennen. Denn wenn der Kader optimiert wird, kann auch er Konstanz in das Team bringen. Es braucht aber Zeit. Mit Niklas Süle wurde bereits ein Nationalverteidiger für die kommende Saison verpflichtet, weitere müssen folgen. Damit schließt Dortmund dann die größte Problemstelle im Kader, an der auch Rose häufig genug zu Recht verzweifelt.

Es ist falsch, wenn immer gleich der Trainer infrage gestellt wird. Die BVB-Bosse sollten vielmehr erkennen, dass sie bereits einen Topmann auf der Position haben und sich eingestehen, dass sie im Verbund Fehler bei der Kaderzusammenstellung gemacht haben. Rose und der BVB, das kann weiterhin eine Erfolgsgeschichte werden.

Kontra
Florian Wichert
Florian Wichert

Nein, so holt der BVB in zehn Jahren keinen Titel

Keine Frage, Marco Rose ist ein guter Trainer. Er steht für offensiven, attraktiven Fußball, der oft zum Erfolg führt – so wie am gestrigen Sonntag beim spektakulären 6:0 gegen seinen Ex-Klub Gladbach.

Es gibt ein großes Aber. Rose bekommt den Zick-Zack-BVB einfach nicht in den Griff – und wird ihn auch nicht mehr in den Griff bekommen. Seine Spielweise führt dazu, dass Dortmund 1,6 Gegentore pro Spiel kassiert und mehr als jedes dritte Spiel verliert. In dieser Saison gelangen nie mehr als vier Siege hintereinander. So holt der BVB in zehn Jahren keinen Titel.

Kein anderer als Rose trägt die Verantwortung für einige böse Klatschen sowie das Aus im Pokal, in der Champions League und nach dem 2:4 gegen die Glasgow Rangers wohl auch in der Europa League.

Pech? Individuelle Fehler? Die können keine Entschuldigung sein. Denn schon mit Gladbach verlor Rose 2020/21 jedes dritte Spiel, weil er 1,5 Gegentore im Schnitt kassierte.

Zuletzt wirkte Rose teils ratlos und unsouverän in Interviews. Sein Händchen für Spieler? Brachte Dortmund Pongracic ein, einen absoluten Flop. So geht es nicht weiter. Will Dortmund wieder einen Titel, braucht der BVB Unions Urs Fischer, den Mainzer Bo Svensson oder einen neuen Anlauf mit Edin Terzić.

Wer hat recht?

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Im "Zweikampf der Woche" kommentieren wöchentlich Florian Wichert (Stellvertretender Chefredakteur bei t-online) und Robert Hiersemann (Head of Fußball und Sport) aktuelle Fußballthemen. Sehen Sie das Format oben im Video oder auch ab 21 Uhr im Free-TV im Rahmen von "Bundesliga Analyse" auf Sport 1.

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