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FC Bayern vor DFB-Pokal-Viertelfinale: Niko Kovac warnt vor Heidenheim

Bayern im DFB-Pokal gefragt  

Kovac warnt vor Heidenheim – und schont zwei Stars

02.04.2019, 16:51 Uhr | dpa

 (Quelle: Sven Simon/imago)
DFB-Pokal: Bayern wohl ohne Manuel Neuer gegen Heidenheim

Der FC Bayern wird wohl auch im Pokalspiel gegen Heidenheim auf Manuel Neuer verzichten müssen. Trainer Niko Kovac geht davon aus, dass Sven Ulreich im Tor stehen wird. (Quelle: Omnisport)

Manuel Neuer: Bayern München wird wohl auch im DFB-Pokal gegen Heidenheim auf den Nationaltorwart verzichten müssen. (Quelle: Omnisport)


Alle sprechen über den Knaller des FC Bayern gegen Dortmund, doch zunächst steht das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Heidenheim an. Trainer Niko Kovac warnt seine Stars  und plant nicht mit seiner Nummer eins. 

Fußballzwerg statt Meisterschaftsspektakel: Zum Start in eine große Titelkampf-Woche des FC Bayern München ist Niko Kovac bemüht, das alles überstrahlende Duell gegen Borussia Dortmund noch auszublenden. Erst ein Sieg im Pokal-Viertelfinale am Mittwoch (18.30 Uhr im Liveticker bei t-online.de) gegen den 1. FC Heidenheim, dann der vielleicht entscheidende Bundesligagipfel am Samstag gegen den BVB lautet die Agenda des Münchner Trainers.

Kovac: Kracher gegen BVB "jetzt nicht relevant"

"Wir müssen das Spiel gegen Heidenheim gewinnen. Das gibt uns die nötige positive Atmosphäre und die positive Anspannung, die wir brauchen für das Spiel", gestand Kovac der auf den ersten Blick glanzlosen Cup-Aufgabe aber wegweisenden Charakter für den glorreichen Liga-Knaller am Samstag (18.30 Uhr) zu. "Wir sind alle sehr gespannt auf diese Woche." Sollte sich Heidenheim überraschend als Stolperstein entpuppen, drohen vor dem Bundesliga-Knaller größte Turbulenzen.

Am Montag war neben der Aufarbeitung des Stimmungsdämpfers vom 1:1 beim SC Freiburg für Kovac auch Warnen angesagt. Er könne das Dortmund-Spiel ausblenden, behauptete Kovac. "Ich habe meinen Spielern explizit gesagt: Das, was am Wochenende passiert, ist jetzt nicht relevant", mahnte der Kroate. Doch können seine Spieler das auch?

Ulreich wohl wieder im Tor

Marc Schnatterer statt Marco Reus oder Robert Glatzel statt Paco Alcácer heißt es am Mittwoch, wenn der Rekordpokalsieger den nächsten Schritt Richtung 23. Endspiel machen will. "Wir dürfen niemanden unterschätzen", warnte Kovac.

Verzichten muss der Kroate vermutlich auch gegen Heidenheim auf Torhüter Manuel Neuer (Wadenprobleme) und Außenverteidiger David Alaba (muskuläre Probleme). "Sie sind auf dem Weg der Besserung, mehr aber noch nicht", sagte Kovac. Beim Training am Montag fehlten sie. Sven Ulreich soll gegen den Zweitliga-Sechsten wie schon gegen Freiburg das Tor hüten; Neuer könnte dann gegen den BVB wohl wieder auflaufen. In jedem Fall weiter pausieren müssen die verletzten Arjen Robben und Alphonso Davies. Corentin Tolisso macht nach seinem Kreuzbandriss weiter Fortschritte.

Bayern-Trainer: "Schmeiße keine Flaschen herum"

Kämpferisch erwartet Kovac von seinem Starensemble einen anderen Start als am Wochenende in Freiburg, als die Münchner die mit viel Aufwand zurückerkämpfte Tabellenspitze wieder hergaben. "Wir haben dort einfach nicht den Kampf angenommen", erklärte der 47-Jährige. "Natürlich sprechen wir in der Spielnachbesprechung alles ganz genau an. Ab und zu ist die Stimmlage etwas gedämpfter, ab und zu etwas dominanter. Aber es ist sachlich-fachlich-kritisch und nicht so, dass ich dort Flaschen herumschmeiße." Er versuche, die Spieler mit Argumenten zu erreichen.


Erst Heidenheim, dann Dortmund: Diese Marschroute betonte Kovac am Montag wiederholt. Ob dazu alle schwarz-gelben Fahnen aus den Räumen verbannt würden oder seine Spieler ein Biene-Maja-Verbot bekommen würden, wurde der Coach gefragt - und lächelte. "Genauso. Ich wünsche allen einen schönen Nachmittag."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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