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DFB-Pokal: Darum gab der Schiedsrichter das umstrittene BVB-Tor

Wirbel beim Pokal-Krimi  

Darum gab der Schiedsrichter das umstrittene BVB-Tor

03.02.2021, 17:49 Uhr | t-online, BZU

DFB-Pokal: Darum gab der Schiedsrichter das umstrittene BVB-Tor. Tobias Stieler: Der Schiedsrichter stand nach dem Spiel zwischen Dortmund und Paderborn. (Quelle: imago images/Team 2)

Tobias Stieler: Der Schiedsrichter stand nach dem Spiel zwischen Dortmund und Paderborn. (Quelle: Team 2/imago images)

Minutenlang standen Spieler, Trainer und Schiedsrichter ratlos auf dem Platz herum. Zählt das Tor von Erling Haaland oder nicht? Die Antwort lautete Ja, sorgte aber für viel Wirbel. Der DFB gab ein paar Details preis.

Es war ein schwieriger Abend für Tobias Stieler. Denn dem Schiedsrichter passierte das, was jeder Unparteiische eigentlich vermeiden will: Er stand im Mittelpunkt. Denn beim 3:2-Sieg des BVB im DFB-Pokal gegen den SC Paderborn gab es eine Entscheidung, die nicht nur Paderborn-Trainer Baumgart zur Weißglut trieb, sondern auch bei den Fans vor den heimischen TV-Bildschirmen für Diskussionen sorgte.

Berührte Ingelsson den Ball?

Dabei ging es um die 95. Minute. Beim Stand von 2:2 spielte Dortmunds Thomas Delaney einen langen Steilpass auf Erling Haaland, der allein auf Paderborn-Torwart Zingerle zulief und den Ball ins Netz bugsierte. Doch auf den Jubel der BVB-Spieler folgte Schweigen. Denn der Kölner-Keller schaltete sich ein. 

Erling Haaland (m.) bejubelt das Tor zum 3:2. (Quelle: imago images/Poolfoto)Erling Haaland (m.) bejubelt das Tor zum 3:2. (Quelle: Poolfoto/imago images)

Video-Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck sah nämlich eine mögliche Abseitsposition von Erling Haaland. Dazu stellte sich noch die Frage, ob der Paderborner Ingelsson, der versuchte, den Ball mit einer Grätsche zu blocken, das Spielgerät auch tatsächlich berührte. Denn dann wäre es ein bewusstes Berühren des Balles, was die Abseitsposition aufheben würde. 

Der DFB teilte via Twitter mit, das genau das die Wahrnehmung von Schiedsrichter Stieler war. Um die Entscheidung also umzukehren, brauchte es einen klaren Beweis dafür, dass er damit falsch lag. Mehrere Minuten lang checkten Video-Schiri Jöllenbeck und sein Team die Bilder. Zwar war keine klare Richtungsveränderung des Balles zu erkennen, doch die Berührung konnte nicht widerlegt werden. Dazu war wohl im Stadion ein klarer Laut der Ballberührung zu vernehmen. 

Deshalb blieb die Entscheidung stehen und das Tor wurde gegeben. Stieler war sich offenbar so sicher, dass es einen Kontakt gab, dass er sich die Szene auch nicht noch einmal anschauen wollte. Wenn es nach Paderborn-Trainer Steffen Baumgart ginge, hätte das aber zumindest der Außenwirkung geholfen.

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