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DFB-Pokal: Schalke 04 scheidet gegen 1860 München aus – knappe Pleite

Gegen 1860 München  

Überraschung: Schalke fliegt aus dem DFB-Pokal raus

27.10.2021, 08:00 Uhr | t-online, np

DFB-Pokal: Schalke 04 scheidet gegen 1860 München aus – knappe Pleite. Schalkes Chef-Trainer Dimitrios Grammozis grübelt: seine Mannschaft ist aus dem DFB-Pokal ausgeschieden.  (Quelle: imago images/ kolbert-press)

Schalkes Chef-Trainer Dimitrios Grammozis grübelt: seine Mannschaft ist aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. (Quelle: kolbert-press/imago images)

Bereits nach wenigen Minuten ging Underdog 1860 München gegen Schalke 04 in Führung – und verwaltete diese clever. Den "Knappen" hingegen fiel wenig ein, sodass sie verdient verloren und ausscheiden. 

Zweitligist Schalke 04 hat nach seinem Höhenflug in der Liga einen Rückschlag kassiert. Die Mannschaft von Dimitrios Grammozis unterlag nach vier Siegen in Folge in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten 1860 München mit 0:1 (0:1) und verpasste erstmals seit sechs Jahren den Einzug ins Achtelfinale.

So lief das Spiel

Stefan Lex (5.) schoss den zweimaligen Pokalsieger erstmals seit der Saison 2016/17 wieder in die Runde der letzten 16. Der fünfmalige Cupgewinner Schalke spielte nach der Roten Karte gegen Malick Thiaw (48., Notbremse) fast die gesamte zweite Halbzeit in Unterzahl.


Der Außenseiter begann furios. Sascha Mölders eroberte den Ball gegen Darko Churlinov und legte für Lex auf, der durch die Beine von Torhüter Ralf Fährmann zur Führung traf. Zwei Minuten später verhinderte Fährmann gegen Merveille Biankadi einen weiteren Gegentreffer.

Die Gäste taten sich ohne ihren zunächst auf der Bank sitzenden Torjäger Simon Terodde schwer. Bei einem Lattentreffer von Lex (22.) hatten die Königsblauen Glück. Die Gäste arbeiteten sich erst langsam in die Begegnung hinein. Thomas Ouwejan (30.) verpasste den Ausgleich nur knapp, dann parierte Löwen-Torhüter Marco Hiller einen Kopfball von Marcin Kaminski stark (31.).

Die zweite Halbzeit begann mit einem Rückschlag für Schalke. Thiaw foulte Lex kurz vor dem Strafraum und sah die Rote Karte. Den anschließenden Freistoß von Daniel Wein lenkte Fährmann zur Ecke. Terodde kam in der 62. Minute – die Wende blieb aber aus.

Preußen Münster – Hertha BSC

Bei Hertha lebt die Hoffnung aufs Finale im eigenen Stadion weiter durch einen hart erschufteten 3:1 (1:1)-Erfolg beim Regionalligisten Preußen Münster. Vor 11.037 Zuschauern im ausverkauften Preußenstadion brachte Stevan Jovetic (3.) den Favoriten früh in Führung. Thorben Deters schlug für Münster zurück (41.), eine Gelb-Rote-Karte nach einer Schwalbe gegen Nicolai Remberg (45.+1) schwächte den Außenseiter dann jedoch erheblich und die Joker Ishak Belfodil (79.) und Marco Richter (83.) trafen für die Gäste.

SV Babelsberg 03  – RB Leipzig

Den hochambitionierten Leipzigern reichte ein mühsamer Arbeitssieg beim wacker kämpfenden Regionalligisten SV Babelsberg. Die Mannschaft von Coach Jesse Marsch gewann 1:0 (1:0) durch einen Treffer von Dominik Szoboszlai (45.) und der Pokalfinalist der vergangenen Saison darf somit weiter von der erneuten Endspiel-Teilnahme am 21. Mai in Berlin träumen.

1899 Hoffenheim – Holstein Kiel

Die Störche legen sich die Eier selbst ins Nest: Mit einem kuriosen Eigentor-Doppelpack hat der kriselnde Vorjahres-Halbfinalist Holstein Kiel sein Aus im DFB-Pokal in Eigenregie eingeleitet. Die Norddeutschen, die in der 2. Liga auf den viertletzten Tabellenplatz abgestürzt sind, unterlagen in der 2. Runde am Ende 1:5 (0:2) beim Bundesligisten TSG Hoffenheim.

"Es ist eine am Ende sehr harte, hohe Niederlage. Ich glaube, wir haben es phasenweise offener gestaltet, als es jetzt klingt", sagte Kiels Fin Bartels: "Wir müssen jetzt den Mut mitnehmen, den wir zumindest nach vorne hatten, und den Rest klar analysieren."

Seine Mitspieler Johannes van den Bergh (3.) und Hauke Wahl (31.) bugsierten den Ball jeweils ins eigene Tor. Zwei Eigentore im DFB-Pokal hatte es zuletzt 1977 bei der Partie zwischen der TuS Rosenberg und dem MSV Duisburg (1:11) gegeben.

Zudem trafen Angelo Stiller (59.), Munas Dabbur (72.) und Jacob Bruun Larsen (84.) für die Kraichgauer, die sich auf dem Weg ins Achtelfinale kaum Nachwirkungen der jüngsten Liga-Klatsche bei Bayern München (0:4) anmerken ließen. Jene Bayern hatten die Kieler im vergangenen Jahr in der 2. Runde sensationell aus dem Wettbewerb geworfen. Aus solchen Überraschungen wird diesmal nichts - trotz des Tores von Phil Neumann (47.).

Mainz 05 – Arminia Bielefeld

Der FSV Mainz 05 hat mit seinem ersten Achtelfinaleinzug im DFB-Pokal seit vier Jahren Arminia Bielefelds Misere verschlimmert. In einem wilden Duell der Bundesligisten mit zahlreichen Torchancen setzte sich das Team von Trainer Bo Svensson mit 3:2 (2:2, 0:1) nach Verlängerung gegen die Ostwestfalen durch, die nun schon seit zehn Pflichtspielen ohne Sieg sind. Bereits am Samstag bietet sich Bielefeld aber im Liga-"Rückspiel" auf der Alm die Chance zur Revanche.

Nach dem Rückstand durch Masaya Okugawa (2.) drehte Mainz mit Toren von Jonathan Burkardt (53.) und Karim Onisiwo (59.) die Partie. Fabian Klos (89.) glich für die Gäste aus, doch der eingewechselte Marcus Ingvartsen (114.) verlängerte die Durststrecke der Bielefelder, die auch schon in den neun Bundesligaspielen seit der ersten Pokalrunde Anfang August nicht gewonnen haben.

Verwendete Quellen:
  • DFB-Pokal bei Sky
  • Nachrichtenagentur SID

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