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EM 2022: "Versteht man nicht" – Aufregung um Elfmeter-Szene im Finale


"Versteht man nicht": Aufregung um Elfmeter-Szene im EM-Finale

  • David Digili
Von David Digili

Aktualisiert am 01.08.2022Lesedauer: 2 Min.
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Die strittige Szene: Englands Williamson spielt den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand.
Die strittige Szene: Englands Williamson spielt den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand. (Quelle: JOHN SIBLEY)
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Die DFB-Elf verliert das EM-Finale im Wembley-Stadion gegen die Gastgeberinnen – doch eine strittige Szene sorgt für Diskussionen.

Hat das EM-Finale zwischen England und Deutschland einen Skandal? Die "Three Lionesses" gewannen in einem umkämpften Endspiel im Wembley-Stadion vor fast 90.000 Zuschauern mit 2:1 nach Verlängerung – doch offenbar profitierten die Gastgeberinnen von einer fatalen Fehlentscheidung.

Die 25. Minute, Spielstand 0:0: Nach einer deutschen Ecke rollt der Ball in den Fünfmeterraum der Engländerinnen, Marina Hegering kommt ans Spielgerät, wird aber gleich von mehreren Gegenspielerinnen am Abschluss gehindert. Und dabei passiert es: Der englischen Verteidigerin Leah Williamson springt der Ball deutlich an den Unterarm. Mehr noch: Die Abwehrspielerin scheint in den Zeitlupenaufnahmen sogar aktiv zum Ball zu gehen.

Sofort fordern die deutschen Spielerinnen Elfmeter. Doch die Schiedsrichter Paolo Valeri (Italien) und Pol van Boekel (Niederlande), die für den VAR zuständig sind, entscheiden: kein strafbares Handspiel. Schiedsrichterin Kateryna Monzul (Ukraine) schaut sich daher die Szene nicht noch einmal selbst an. Eine insgesamt mindestens fragwürdige Entscheidung.

Voss-Tecklenburg: Klares Handspiel

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg sprach nach der 1:2-Niederlage nach Verlängerung am Sonntagabend im Wembley-Stadion von einem "klaren Handspiel".

Auf die Frage, ob ihr Team da betrogen wurde, antwortete die 54-Jährige: "Das Wort will ich nicht in den Mund nehmen. Aber auf dem Niveau bei einem Finale bei der Europameisterschaft darf das nicht passieren." Sie kritisierte, dass sich die ukrainische Schiedsrichterin Kateryna Monzul die Szene nicht auf dem Bildschirm am Spielfeldrand angeschaut habe.

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Joti Chatzialexiou, Leiter der Nationalmannschaften beim Deutschen Fußball-Bund, bemängelte die Arbeit der Videoassistenten generell bei der EM. "Das war jetzt das dritte oder vierte Mal bei diesem Turnier, dass nicht eingegriffen wurde. Das ist sehr enttäuschend. Wenn einem das so weggenommen wird, dann tut's weh", sagte er.

"Natürlich ist das blöd"

Kurios: Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hatte zunächst im Interview bei der ARD nach dem Finale überrascht reagiert, hatte die Situation während des Spiels offenbar nicht im Detail mitbekommen. "Handspiel. Muss man sehen", sagte Voss-Tecklenburg direkt nach Sichtung der Videobilder. Und weiter: "Ich weiß gar nicht, ob das irgendwo gecheckt wurde...". Nach Information durch ARD-Moderator Claus Lufen, dass die Szene tatsächlich gecheckt wurde, reagierte die 54-Jährige ungläubig: "Dann versteht man das gar nicht. Aber es nutzt ja jetzt nichts, irgendwas nachzukarren. Natürlich ist das blöd. Da müssen sich dann die Leute Gedanken drum machen, die da in der Verantwortung stehen."

Dann aber fasste sich Voss-Tecklenburg wieder schnell: "Wir sind jetzt erst mal todtraurig, dass wir hier heute 2:1 verloren haben. Aber ich möchte jetzt nicht auf einer Situation herumreiten, das bringt jetzt nichts. Wir müssen es jetzt sacken lassen, wir können trotzdem sehr stolz auf das sein, was wir geleistet haben." Trotzdem: Die Diskussion um Sinn und Zweck des VAR wird so neue Nahrung erhalten.

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