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Darum glauben die Fans an den Triumph bei der Frauen-EM

  • Melanie Muschong
Von Melanie Muschong, Erfurt

Aktualisiert am 25.06.2022Lesedauer: 3 Min.
Jubel bei Lina Magull (l.): Die DFB-Frauen haben am Freitag den letzten Test vor der EM absolviert.
Jubel bei Lina Magull (l.): Die DFB-Frauen haben am Freitag den letzten Test vor der EM absolviert. (Quelle: Karina Hessland/imago-images-bilder)
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Am Freitag absolvierten die DFB-Frauen ihr letztes Testspiel vor der EM. Die Fans vor Ort freuen sich auf das Turnier – und glauben, dass es das Team weit bringen kann.

Es war das letzte Testspiel, bevor es richtig los geht. Die DFB-Frauen haben am Freitagabend gegen die Schweiz gespielt (7:0), am 6. Juli startet die Europameisterschaft in England.

War im letzten Turnier bereits im Viertelfinale Schluss, soll die Reise dieses Mal bis ins Finale gehen. Die Mannschaft von Martina Voss-Tecklenburg startet am 8. Juli gegen Dänemark in den Wettbewerb. Die deutschen Fans freuen sich bereits auf das Großevent, trauen dem Team um Kapitänin Alexandra Popp viel zu, wie sie t-online beim Testspiel gegen die Schweiz in Erfurt erzählten.

Vater von Gwinn hat sich vier Wochen Urlaub genommen

So sagte Wolfgang Bendel (67): "Ich glaube es klappt mit dem Titel. Es muss klappen. Der Titel muss jetzt her. Durch England müssen wir durch. Ich bin positiv gestimmt." Austragungsort England gilt als Mutterland des Fußballs. Das Auftaktspiel im Old Trafford ist bereits ausverkauft.

Die deutsche Nationalmannschaft der Frauen hat bisher acht Mal den Titel geholt, zuletzt 2013. Daher sagt auch Florian Gwinn (62), der Vater von Nationalspielerin Giulia Gwinn, zu t-online: "Titelgewinn ist schwierig zu sagen. Es gibt viele gute Mannschaften, wie Spanien und England. Sonst sehe ich es positiv. Wir sind Eltern einer Spielerin. Ich habe einen Monat Urlaub genommen und hoffe dass ich ihn vier Wochen brauchen werde, bis zum Finale."

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Giulia Gwinn (r.): Die deutsche Nationalspielerin durfte gegen die Schweiz von Beginn an ran.
Giulia Gwinn (r.): Die deutsche Nationalspielerin durfte gegen die Schweiz von Beginn an ran. (Quelle: MIS/imago-images-bilder)

"Eine gute Zusammenstellung"

Ähnlich wie Gwinn haben auch Spielerinnen wie Sara Däbritz, Alexandra Popp oder Almuth Schult viel Erfahrung und bereits internationale Turniere absolviert. Dennoch sind auch junge Sportlerinnen wie Jule Brand im Kader. Mia Broich (20) freut sich aus genau diesem Grund auf die kommende EM: "Ich glaube, es kann mit dem Titel klappen, auf jeden Fall. Alexandra Popp ist dabei, zudem die Erfahrenen und die Jungen, das ist eine gute Zusammenstellung."

"Das Trainingslager war sehr gut. Die Bilder waren sehr euphorisch und der Teamgeist auf Instagram und Co. sah gut aus", meint auch Alicia Cordes (19), die mitfiebert und ergänzt: "Ich denke, dass wir die Vorrunden gut meistern werden und es gut schaffen können. Soweit passt alles, dass es über das Viertelfinale hinausgehen kann. Auch auf der Torhüter-Position sind wir gut aufgestellt."

Auftakt gegen Dänemark "richtungsweisend"

Deutschland muss sich in der Gruppe B gegen Spanien, Dänemark und Finnland beweisen. Für Sebastian Timke (40) liegt in dieser Konstellation bereits die erste Herausforderung, die auf die Mannschaft von Bundestrainerin Voss-Tecklenburg wartet. "Ich glaube, dass die Gruppe ziemlich schwer ist mit Spanien und Dänemark. In meinen Augen ist Dänemark der schwerste Gegner, daher wird das Auftaktspiel richtungsweisend sein", sagt Timke – und fügt überzeugt an: "Wenn sie die Gruppe überstehen, kann einiges passieren. Dänemark hat starke Einzelspielerinnen, ist ein gutes Team. Wenn sie die Gruppe überstehen, ist auch der Titel machbar, weil sie dann so viel Selbstbewusstsein gesammelt haben. Ein Team kann über sich hinaus wachsen."

Eine ähnliche Meinung vertritt Dennis Gröbe (49), der mit seiner Tochter Janina (15) beim Spiel gegen die Schweiz vor Ort war: "Ich denke die Gruppe wird schwer mit Dänemark und Spanien, Platz zwei sollte aber drin sein. Die Erwartungen sind hoch, es ist was Neues jetzt. Sie haben die Möglichkeit und können es schaffen." Ebenso positiv gestimmt ist Jürgen Körtge (75), der bereits zahlreiche Spiele der DFB-Frauen gesehen hat, wie er selbst sagt.

"Die deutschen Frauen haben mich bisher überzeugt. Wenn sie im Wettkampfmodus sind, dann sind sie auch in der Lage sich im Turnier gut reinzusteigern. Das Ziel ist der EM-Titel, das sehe ich sehr optimistisch. Aber das Halbfinale traue ich ihnen zu", so Körtge.

Die Bundestrainerin selbst bilanzierte nach der Partie gegen die Schweiz: "Wir waren sehr präsent, unser Pressing hat funktioniert. Wir haben vieles von dem gezeigt, was sich in den Trainingswochen angedeutet hat. Was aktuell dieses Team auszeichnet ist die Frische, die wir haben." Danach ergänzte sie: "Wir haben uns in vielen Dingen Sicherheit geholt. Es ist unser Anspruch, bei der EM zu den Favoriten dazuzugehören. Wir sehen das Potenzial, um den Titel mitzuspielen." Wie weit es im Turnier gehen wird, wir sich ab dem 8. Juli zeigen.

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Von Benjamin Zurmühl
  • Noah Platschko
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