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Relegation Nürnberg - Frankfurt: Schluss mit der Schauspielerei


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Macht Schluss mit dem lächerlichen Schauspiel!

Von t-online, luk

Aktualisiert am 24.05.2016Lesedauer: 2 Min.
Marco Fabian von Eintracht Frankfurt fällt über den Nürnberger Torhüter Raphael Schäfer.
Marco Fabian von Eintracht Frankfurt fällt über den Nürnberger Torhüter Raphael Schäfer. (Quelle: Reuters-bilder)
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Ein Kommentar von Lukas Martin

Zweites Relegationsspiel: Mindestens eine Viertelstunde Zeitschinderei in der zweiten Halbzeit - der Schiedsrichter zeigt vier Minuten nachspielen an. Davon lässt die führende Mannschaft mindestens die Hälfte mit Mätzchen verstreichen - der Schiri pfeift pünktlich ab.


Foto-Show: 1. FC Nürnberg - Eintracht Frankfurt

Schönes Zeichen: Die Spieler von Eintracht Frankfurt wärmten sich in Trikots auf, die den Namen ihres an einem Tumor erkrankten Mitspielers Marco Russ trugen.
Zum Anpfiff ging es auf den Rängen so weiter wie im Hinspiel, wo ebenfalls etliche Anhänger beider Vereine Pyrotechnik zündeten.
+4

Dazwischen: Leistungssportler brechen bei der kleinsten Berührung zusammen, werden wie in einem schlechten Actionfilm meterweit weggeschleudert und: eine Wunderheilung! Ein Spieler liegt scheinbar schwer verletzt am Boden, der Schiedsrichter ignoriert ihn. Als der Ball wieder an ihm vorbeikommt springt er auf, legt einen 40-Meter-Sprint hin, um dann den Kontakt zum Torwart zu suchen und sich über ihn in den Strafraum zu werfen. Zum Glück gab's keinen Elfer.

Perverse Fragen und groteske Antworten

Das Ungerechte ist, dass sich so ein Verhalten oft lohnt. Nicht über eine ganze Saison; aber dann, wenn es um besonders viel geht. Das ist lächerliche Schauspielerei. Die einen verteidigen es, weil Fußball für sie ein Krieg mit anderen Mitteln ist, in dem nur das Ergebnis zählt. Stichworte "clever" und "Schlitzohr". Die anderen fragen bei der Strafraumszene: Hat der Abwehrspieler den Stürmer berührt? Dabei müsste die Frage doch lauten: Musste der Spieler unbedingt fallen?

Die Antwort auf viele Elfmeter-Diskussionen ist genauso seltsam: "Ja, wenn der Abwehrspieler so hingeht, braucht er sich nicht wundern." Stellt der sich nämlich ungeschickt genug an, ist es für den Stürmer völlig okay - oder höchstens eine kleinere Ordnungswidrigkeit-, so zu tun, als würde er vom Blitz gefällt. Leute! Das ist kein Krieg. Das ist ein Spiel, das auch unsere Kinder spielen - und die üben auf dem Bolzplatz Schwalben.

Kann man solch eine kaputte Kultur reparieren?

Man kann. Wer sich an die Tretereien erinnert, die Fußballspiele in den 70ern und 80ern oft waren, weiß das. Die durchgetretenen Schienbeine und Achillessehnen gibt es heute nicht mehr, weil wir die Regeln strenger auslegen. Da passt ins Bild, dass es gestern trotz der aufgeheizten Atmosphäre keine brutalen Fouls gab.

Was müssten wir tun?

Eine Unsportlichkeit ist eine Gelbe Karte, eine grobe Unsportlichkeit eine Rote. Beurteilt der Schiedsrichter das Verhalten auf dem Platz nach normalem Menschenverstand, reicht das völlig aus. Braucht der Torhüter für einen Abstoß 30 Sekunden, wird er verwarnt, das nächste Mal fliegt er raus. Dann wird er es nicht mehr machen. Dann lachen die Fans anderer Sportarten vielleicht irgendwann nicht mehr darüber, was wir für Waschlappen sind. Und unsere Kinder haben keine Betrüger als Idole.

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