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Thomas Müller: Droht ihm jetzt sogar die Bank?

  • Luis Reiß
Aus Sotschi berichtet Luis Reiß

Aktualisiert am 20.06.2018Lesedauer: 3 Min.
Thomas Müller: Gegen Mexiko ist er der schwächste deutsche Offensivspieler gewesen.
Thomas Müller: Gegen Mexiko ist er der schwächste deutsche Offensivspieler gewesen. (Quelle: AFLOSPORT/imago-images-bilder)
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Bei Weltmeisterschaften ist Thomas Müller immer über sich hinaus gewachsen. Bis jetzt. Gegen Mexiko war er einer der schlechtesten Spieler – und ist plötzlich nicht mehr unumstritten.

So geknickt hat man Thomas Müller, den Spaßvogel des Nationalteams, selten gesehen. Nach dem 0:1 gegen Mexiko im ersten Spiel der deutschen Elf bei der WM stand er traurig da, hängende Schultern, Blick nach unten – und sagte: „Es ist schwer, die Worte zu finden, die alle Gemüter beruhigen und dennoch das Spiel angemessen analysieren. Das ist auch für uns eine harte Nuss.“

In den 90 Minuten zuvor war ihm einfach nichts gelungen. Er versuchte es, er haderte und lamentierte. Aber: es brachte nichts. Defensiv war er meistens viel zu spät, um überhaupt noch in einen Zweikampf eingreifen zu können. Offensiv kam er in der Nähe des Strafraums lange Zeit überhaupt nicht an den Ball. Nicht einmal dem deutschen WM-Spezialisten, mit der immer noch sagenhaften Bilanz von zehn Treffern in 14 WM-Spielen, wollte etwas gelingen.

Nationalspieler haben sich leichtsinnig geirrt

Drei Tage später hat er seinen Humor und seine Angriffslust wieder gefunden. Mit einem breiten Grinsen marschierte Müller in den Pressekonferenz-Raum des Teamhotels in Sotschi. „Wir werden die Spiele nicht gewinnen, wenn wir uns jetzt selbst zerfleischen.“ Und: „Wir müssen jetzt positiv nach vorne blicken.“ Ein ganz anderer Thomas Müller. Was ist in der Zwischenzeit passiert?

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Müller hat für sich die Gründe analysiert – und er lieferte aus dem ganzen Tross der Nationalmannschaft wohl die präziseste Erklärung für die erschreckende Leistung beim WM-Auftaktspiel gegen Mexiko. Einerseits gestand er ehrlich, dass das Team die „Situation falsch eingeschätzt“ habe. Nach den bescheidenen Testspielen gegen Österreich und Saudi-Arabien sei man davon ausgegangen, ohne die Belastung des Trainingslagers in den Beinen würde die gewohnte Stärke automatisch wiederkommen. Ein leichtsinniger Irrtum.

Müller hat eigene Schwäche analysiert

Zweitens sei man auch taktisch überrumpelt worden. Mexiko habe das deutsche Team so bespielt, dass „jeder einzelne Spieler immer wieder in Situationen kam, in denen seine Schwächen zu sehen waren.“ Toni Kroos, der Stratege, war ständig gedeckt und musste dem Ball hinterherlaufen. Khedira, der Balleroberer, musste stattdessen den Spielaufbau betreiben. Mexiko sorgte über den ganzen Platz für verkehrte Rollen und völlige Verwirrung beim DFB-Team.

Auch seine eigene schwache Leistung auf der rechten Seite hat der Bayern-Stürmer analysiert. Er sei nie in Abschlusssituationen gekommen, sagte Müller. Nur dort, in der Nähe des gegnerischen Tors, kann er seine ungewöhnlichen Laufwege gehen, Unruhe stiften und den Gegner verwirren. Gegen Mexiko war fürs deutsche Team der Angriff aber meistens schon viel früher beendet.

Auch die Harmonie mit Rechtsverteidiger Joshua Kimmich hat Müller noch lange nicht gefunden. Kimmich spielt häufig wie ein Flügelstürmer, damit Müller ins Zentrum ziehen kann, wo er seine unnachahmlichen Fähigkeiten hat. Gegen Mexiko standen sie sich aber zu häufig gegenseitig im Weg, fanden gemeinsam nie eine Lösung und wurden defensiv ein ums andere Mal überrumpelt.

Geht es streng nach dem Leistungsprinzip müsste Thomas Müller als schwächster der deutschen Offensivspieler gegen Schweden weichen. Doch für den sympathischen Spaßvogel galten schon immer andere Regeln. Marco Reus oder der unbekümmerte Julian Brandt könnten ihn ersetzen, beide stehen für mehr Tempo auf der rechten Seite. Müller aber ist eine Führungsfigur mit einmaligen Fähigkeiten, wichtig für den Teamgeist, und häufig in den entscheidenden Momenten zur Stelle. Bundestrainer Jogi Löw steht vor einer harten Entscheidung.

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  • Rahel Zahlmann
  • Nicolas Lindken
Von Rahel Zahlmann, Nicolas Lindken
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