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WM 2018: England siegt gegen Schweden – auch ohne Kane-Tor


Sieg gegen Schweden  

England im Halbfinale! Three Lions können es auch ohne Kane-Tor

07.07.2018, 23:06 Uhr
WM 2018: England siegt gegen Schweden – auch ohne Kane-Tor. Gefühlswelten: Englands Maguire (vorn) bejubelt seinen Treffer, im Hintergrund ratlose Schweden. (Quelle: Reuters)

Gefühlswelten: Englands Maguire (vorn) bejubelt seinen Treffer, im Hintergrund ratlose Schweden. (Quelle: Reuters)

Gegen harmlose Schweden zeigen die Engländer im WM-Viertelfinale eine souveräne Leistung, beenden eine schwarze Serie – und halten einen Traum am Leben.

"God save the Queen" hallte durch das Stadion von Samara. Immer und immer wieder. Englands Fans pushten ihre Stars leidenschaftlich nach vorn. Ihre Mannschaft dominierte auf dem Platz gegen Schweden. England jubelte sich selbst ins WM-Halbfinale – das erste für das Mutterland des Fußballs seit 1990. Was hatten die "Three Lions" im Achtelfinale gegen Kolumbien noch durchmachen müssen: Fouls, Nickligkeiten, oft überhartes Spiel der Südamerikaner. Und: Den Elfmeter-Thriller – mit der Erkenntnis: England kann's eben doch vom Punkt.

0 : 2
Flagge Heim-Mannschaft
Schweden
Flagge Auswärts-Mannschaft
England

0:1 – Harry Maguire (30')

0:2 – Dele Alli (58')

Besondere Vorkommnisse:
Keine.

 

Und auch nun im Viertelfinale gegen Schweden gab es für die Mannschaft von Trainer Gareth Southgate eine Erkenntnis: England kann's auch ohne Harry Kane! Denn der bisher beste Torschütze des Weltmeisters von 1966 blieb gegen die Skandinavier unauffällig.

Der Rest der Mannschaft dagegen? Dominant. Druckvoll und kontrolliert. Die Trauma-Bewältigung der Engländer ging weiter. Erst das Elfmeterschießen gegen Kolumbien. Nun das erste Halbfinale seit 28 Jahren. Nach vielen Stars, die an der Herausforderung gescheitert waren, von David Beckham über Steven Gerrard bis Wayne Rooney.

Doch diese Mannschaft 2018 zeigte auch in diesem Viertelfinale gegen Schweden: Es passt in der Mannschaft. Ständig gefährlich im Angriff um Kane und Raheem Sterling, kreativ und zweikampfstark im Mittelfeld mit Dele Alli, Jesse Lingard oder Jordan Henderson, stabil in der Abwehr um Harry Maguire – und mit einem jungen, souveränen Torwart in Jordan Pickford. Unter den letzten Vier wartet nun der Sieger aus der Partie Russland gegen Kroatien. Und der englische Titel-Traum lebt weiter.

So lief das Spiel:

Beide Teams begannen sehr zurückhaltend, Sicherheit hatte auf beiden Seiten Priorität. Zudem kämpften viele Akteure zunächst sichtbar mit ihrer Nervosität, so dass die 39.991 Zuschauer kaum gelungene Spielzüge zu sehen bekamen. Die Schweden schafften es zudem, dem Spiel der jungen englischen Mannschaft durch ihre gewohnt penible Defensivarbeit das gefürchtete Tempo zu nehmen. Ein Warnschuss von Kane (19.) war alles, was die Löwen in der ersten knappen halben Stunde zustande brachten.

Der Respekt der Elf von Teammanager Southgate war groß, einen frühen "Lucky Punch" der Schweden wollten sie unbedingt vermeiden. Der gelang ihnen dann selbst. Nach einer Ecke von Ashley Young setzte sich Maguire im Kopfballduell mit Schwedens Spielmacher Emil Forsberg durch und rammte den Ball ins Tor. Der Gegentreffer lag den Schweden danach schwer im Magen, sogar die strikte Zuordnung in der Defensive ging vorübergehend verloren. Raheem Sterling hatte noch vor der Pause die Riesenchance zum 2:0, der Angreifer von Meister Manchester City vertändelte den Ball in der 45. Minute völlig freistehend vor Torwart Robin Olsen.

Schwedens Wunsch-Szenario ging nicht auf

In der zweiten Hälfte gelang dem Team von Coach Janne Andersson, das zuvor nur einen einzigen Ballkontakt im englischen Strafraum hatte, ein Blitzstart. Den Kopfball des Ex-Hamburgers Marcus Berg (47.) parierte Pickford aber klasse.

Doch die Schweden waren spielerisch zu limitiert, um die Engländer ernsthaft unter Druck setzen zu können. Das Wunsch-Szenario aus dem Achtelfinale konnte nicht mehr eintreten: irgendwie ein Tor schießen und dann hinten reinstellen. Der Leipziger Forsberg, der den Siegtreffer gegen die Schweiz erzielt hatte, wurde bereits nach 65 Minuten ausgewechselt. Spätestens nach den vergebenen beiden Chancen nach dem 2:0 ging den Skandinaviern allmählich die Körperspannung verloren, sie wirkten müde und ausgelaugt - und waren von einer erfolgreichen Aufholjagd meilenweit entfernt.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material vom sid


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