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Chemnitzer FC will "Bollwerk gegen Rechtsradikalismus" werden

Nach Aufmärschen in Sachsen  

Chemnitzer FC will "Bollwerk gegen Rechtsradikalismus" sein

15.09.2018, 11:28 Uhr | t-online.de, BZU, dpa

Chemnitzer FC will "Bollwerk gegen Rechtsradikalismus" werden. Steht vor dem Duell mit dem Berliner AK im Fokus: Chemnitzer FC. (Quelle: imago images)

Steht vor dem Duell mit dem Berliner AK im Fokus: Chemnitzer FC. (Quelle: imago images)

Die Stadt Chemnitz stand in den letzten Wochen oft negativ im Fokus. Das schadete auch dem Image vom Chemnitzer FC. Der will sich nun dagegen wehren und rief zu Toleranz auf.

Der Tod von Daniel H. Ende August war der Auslöser von intensiven Wochen in und um Chemnitz herum. Beim anschließenden "Trauermarsch" kam es zu Ausschreitungen in der sächsischen Stadt. Rechtsradikale Gruppierungen attackierten Geflüchtete und Journalisten und lieferten sich Straßenkämpfe mit Linken. 

Ein Zeichen für die Werte der Grundordnung

Der Chemnitzer FC hat sich nun erneut von jenen rechten Übergriffen distanziert. Anlässlich des Heimspiels am Samstag (15.00 Uhr) gegen den Berliner AK rief der Verein zu Toleranz auf und erklärte den Kampf gegen Rechts zur Priorität. "Es ist unser Ziel, unsere Strategie, den Chemnitzer FC zum Bollwerk gegen Rechtsradikalismus auszubauen", teilte der Club im Vorfeld der Begegnung mit.


Wie der Verein weiter bekanntgab, hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) eine Einladung zu dem Spiel angenommen. "Wir vom Chemnitzer FC wollen deshalb im Stadion ein deutliches Zeichen für die elementaren Werte unserer freiheitlich, demokratischen Grundordnung – Freiheit – Demokratie – Rechtsstaat – setzen und das Spiel am 15.9.2018 dazu nutzen, für diese Werte offen einzutreten", heißt es auf der Website der Sachsen.

Der deutsch-türkische Berliner AK hatte bis zuletzt offen gelassen, ob er zum Spiel antritt. Dies wurde mit Sicherheitsbedenken wegen rassistischer Aktionen in der Stadt begründet. 

Verwendete Quellen:

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