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Chemnitz-Stürmer Daniel Frahn spricht über Neo-Nazi-Vorwürfe

Umstrittene Trauerbekundung  

Chemnitz-Stürmer spricht über Neo-Nazi-Vorwürfe

12.03.2019, 13:40 Uhr | dpa

Chemnitz vs VSG Altglienicke 09 03 2019 Chemnitz Stadion an der Gellertstrasse Fussball Regional (Quelle: imago/ULMER Pressebilder)

Stadion in Chemnitz: Das sind die Bilder zum Neonazi-Skandal. (Quelle: Sport1)

Chemnitzer Stadion: Das sind die Bilder zum Neonazi-Skandal

Beim Regionalliga-Spiel zwischen Chemnitz und Altglienicke wurde um einen stadtbekannten Neonazi getrauert. (Quelle: Sport1)

Stadion in Chemnitz: Das sind die Bilder zum Neonazi-Skandal. (Quelle: Sport1)


Angreifer Daniel Frahn erklärt seine Aktion während der Regionalligapartie gegen Altglienicke – und distanziert sich von Rechtsextremismus-Vorwürfen.

Daniel Frahn hat sich für seinen umstrittenen Jubel beim Spiel des Chemnitzer FC entschuldigt. Der 31-Jährige hatte nach dem Tod eines rechtsextremen Fans ein T-Shirt mit der Aufschrift "Support your local Hools" (unterstütze deine lokalen Hools) hochgehalten. Es habe nicht dazu gedient, ein politisches Statement zu setzen, schrieb der Angreifer des Fußball-Regionalligisten auf seiner Facebook-Seite.


"Mir war auch nicht bewusst, dass dieses Shirt so tief in der Neo-Nazi-Szene verankert ist", ergänzte der Mittelstürmer. Dafür wollte er sich aufrichtig und ehrlich entschuldigen. "Als aller erstes möchte ich klarstellen, dass ich KEIN Sympathisant eines Neo-Nazis bin! Auch teile ich diese politische Einstellung NICHT und trage auch keine rechten Gedanken in mir."

Geldstrafe von Chemnitz

Frahn war für seine Geste vom Verein mit einer Geldstrafe belegt worden. Sie war jedoch nicht der Hauptgrund, warum der Chemnitzer FC seit dem Meisterschaftsspiel am vergangenen Samstag gegen die VSG Altglienicke (4:4) schwer in der Kritik steht. Der Klub hatte vor dem Anpfiff eine Trauerkundgebung für den gestorbenen Thomas Haller zugelassen, der als Mitbegründer einer ehemaligen rechtsextremen Organisation gilt.

Frahn erklärte, warum er sich zunächst nicht zu seiner Aktion geäußert hatte. "Ich brauchte einfach die Zeit, um mich zu sammeln", schrieb Frahn, der von Mitte 2010 bis Mitte 2015 bei RB Leipzig gespielt hatte und dort sogar Kapitän gewesen war. Über den 1. FC Heidenheim kam Frahn im Januar 2016 nach Chemnitz.

Er stehe für Respekt, Offenheit, Meinungsfreiheit und Toleranz, schrieb er bei Facebook. "Viele meiner Freunde kommen aus den verschiedensten Ländern dieser Welt und vor allem meine Familie mit Migrationshintergründen – Tante, Cousins und deren Familie – liebe ich über alles!"

Verwendete Quellen:
  • dpa

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