Sie sind hier: Home > Sport > Fußball > Nationalmannschaft Deutschland >

Joachim Löw zu DFB-Kader: "Sportliche Entscheidungen treffe ich autark"

Löw über Weltmeister-Ausbootung  

Bundestrainer: "Ich habe die absolute Entscheidungshoheit"

15.03.2019, 22:28 Uhr | sid, t-online

"Finde es befremdend": Löw verteidigt Umgang mit Hummels, Boateng und Müller

Bundestrainer Joachim Löw hat sich erstmals öffentlich und ausführlich über die Ausmusterung des Weltmeister-Trios Jerome Boateng, Thomas Müller und Mats Hummels geäußert. (Quelle: Reuters)

"Finde es befremdend": Bundestrainer Joachim Löw hat sich zuletzt gegen die Kritik am Umgang mit Hummels, Boateng und Müller gewehrt. (Quelle: Reuters)


Bei der Kadernominierung für die ersten Länderspiele des Jahres nahm Joachim Löw auch zu den von ihm ausgebooteten Weltmeistern Stellung. Nicht einmal DFB-Präsident Reinhard Grindel sei über die Entscheidung informiert gewesen.

Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hat den DFB-Präsidenten Reinhard Grindel vorab nicht über die Ausbootung dreier Münchner Weltmeister informiert. Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff habe dies am Vormittag der Mitteilung telefonisch übernommen, berichtete Löw am Freitag in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt/Main.

Manager Bierhoff war involviert

"Sportliche Entscheidungen treffe ich autark. Ich habe die absolute Entscheidungshoheit", stellte Löw klar. "Warum wir manche Leute nicht informiert haben: Der Kreis war klein, Oliver Bierhoff plus mein Trainerteam." Seine Aufgabe sei, Entscheidungen mit Bierhoff abzusprechen: "Er war involviert."

In DFB-Kreisen wurde laut FAZ die Frage aufgeworfen, ob Löw seine Kompetenzen überschritten habe. Ein solcher Vorgang weise, so heiße es beim DFB und der Deutschen Fußball Liga (DFL), über sportliche Fragen hinaus. Liga-Chef Reinhard Rauball bestätigte auf FAZ-Anfrage, dass er gegenüber Grindel "Defizite" in dieser Angelegenheit angesprochen habe.


Löw hatte Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng am Dienstag vergangener Woche in München eröffnet, dass er die Zukunft der Nationalmannschaft ohne sie plant. Anschließend, berichtete er, habe er Grindel persönlich angerufen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: