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Trainer-Schlammschlacht: Moreno kontert Enrique

Von sid, t-online, dd

29.11.2019Lesedauer: 2 Min.
F├╝hlt sich zu Unrecht angegriffen: Spaniens Ex-Nationaltrainer Robert Moreno.
F├╝hlt sich zu Unrecht angegriffen: Spaniens Ex-Nationaltrainer Robert Moreno. (Quelle: /imago-images-bilder)
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Dem fr├╝heren Nationaltrainer der "Furia Roja" werden von seinem Vorg├Ąnger und Nachfolger harte Vorw├╝rfe gemacht. Nun weht sich Robert Moreno gegen die Behauptungen von Luis Enrique.

Der vor knapp zwei Wochen entlassene spanische Fu├čball-Nationaltrainer Robert Moreno hat den Illoyalit├Ąts-Vorwurf seines Vorg├Ąngers und Nachfolgers Luis Enrique vehement zur├╝ckgewiesen. "Ich denke, er hat mich mit Worten beschriftet, die h├Ąsslich und mir nicht zuzuschreiben sind", sagte der 42-J├Ąhrige auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz: "Ich denke, die Jahre werden vergehen, und ich werde es immer noch nicht wissen."

Der zur├╝ckgekehrte Nationaltrainer Enrique hatte seinen zwischenzeitlichen Vertreter und vorherigen Co-Trainer Moreno am Mittwoch angegriffen. "Ich verstehe, dass f├╝r ihn ein Lebenstraum in Erf├╝llung gegangen ist, f├╝r den er hart gearbeitet hat. Aber aus meiner Sicht ist das illoyal. Ich w├╝rde so etwas nie tun", sagte Enrique, der mit Moreno schon beim FC Barcelona, Celta Vigo und AS Roma zusammengearbeitet hat. "Ambitionen zu haben, ist eine Tugend, aber ├╝berambitioniert zu sein, eine gro├če Schw├Ąche."

Assistent Moreno hatte Spanien als dessen Ersatz zur Endrunde gef├╝hrt, weil sich Enrique voll um seine schwer erkrankte und inzwischen verstorbene Tochter Xana k├╝mmern wollte. Laut Enrique habe Moreno den Posten erst nach der EM wieder aufgeben wollen. Dies habe er allerdings abgelehnt. "So jemanden m├Âchte ich nicht in meinem Stab haben", sagte der fr├╝here Nationalspieler, dessen Vertrag bis zur WM 2022 in Katar l├Ąuft.

Dieser Darstellung widerspricht Moreno nun ausdr├╝cklich: "Ich bat ihn um ein Treffen, um ihn zu umarmen und meine Unterst├╝tzung zu vermitteln. Es schien angebracht, ihm zu sagen, dass ich, wie ich es gleich zu Beginn schon betont hatte, zur Seite treten w├╝rde, wenn er sich entschlie├čt, zur├╝ckzukehren. Darauf sagte er mir, dass er mich nicht mehr will. Ich wei├č ehrlich immer noch nicht, warum er nicht mehr m├Âchte, dass ich mit ihm zusammenarbeite."

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