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Gräfe-Vorschlag - Videobeweis-Chef Drees: Skeptisch bei Trainer-Challenge

Gräfe-Vorschlag  

Videobeweis-Chef Drees: Skeptisch bei Trainer-Challenge

05.12.2019, 14:40 Uhr | dpa

Gräfe-Vorschlag - Videobeweis-Chef Drees: Skeptisch bei Trainer-Challenge. Skeptischer Blick: Jochen Drees.

Skeptischer Blick: Jochen Drees. Foto: Arne Dedert/dpa. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Jochen Drees sieht als DFB-Projektleiter Videobeweis eine mögliche Trainer-Challenge bei umstrittenen Szenen im Fußball skeptisch.

"Emotional gesehen kann man fragen: Warum nicht?", sagte der frühere Bundesliga-Schiedsrichter am Donnerstag in Frankfurt/Main der Deutschen Presse-Agentur. "Aber wir alle wollen doch das Spiel so wenig wie möglich unterbrechen. Da werden die Leute noch länger auf die Folter gespannt."

Spitzen-Referee Manuel Gräfe aus Berlin hatte nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" vorgeschlagen, den Video-Assistenten (VAR) "nur bei faktischen Sachen" zu nutzen und "den Trainern das Challenge geben". Wie beim American Football sollten Trainer das Recht bekommen, eine begrenzte Zahl von Schiedsrichter-Entscheidungen überprüfen zu lassen.

Drees rechnet derzeit nicht damit, dass so etwas Einzug in den Profifußball erhält. "Das International Football Association Board hat da eine sehr strikte Haltung."

Der 49-Jährige hatte zuvor auf sportschau.de gesagt, dass er Durchsagen der Schiedsrichter nach Videobeweis-Entscheidungen noch auf dem Feld "perspektivisch für eine gute Option" halte. So könnten die Zuschauer "stärker" mitgenommen werden. Allerdings sei noch unklar, inwieweit das regelgebende IFAB solche Reformen anstrebe. Bislang werden die Fans in den Bundesligen über Texttafeln auf den Videowänden über die VAR-Entscheidungen informiert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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