Sie sind hier: Home > Sport > Fußball >

Lucas Scholl: "Habe nicht verstanden, was Pep Guardiola von mir wollte"

Ehemaliges Supertalent  

Scholl-Sohn: "Habe nicht verstanden, was Guardiola von mir wollte"

22.04.2020, 10:37 Uhr | t-online.de, ak

Lucas Scholl: "Habe nicht verstanden, was Pep Guardiola von mir wollte". Welttrainer und ehemaliges Top-Talent: Pep Guardiola (r.) galt in seiner Zeit bei Bayern als einer der größten Förderer von Lucas Scholl. (Quelle: imago images)

Welttrainer und ehemaliges Top-Talent: Pep Guardiola (r.) galt in seiner Zeit bei Bayern als einer der größten Förderer von Lucas Scholl. (Quelle: imago images)

Mit 17 Jahren galt Lucas Scholl beim FC Bayern als Riesentalent. Mittlerweile kickt der Sohn von Klub-Legende Mehmet Scholl in der vierten Liga. Dabei hatte Ex-Trainer Pep Guardiola ganz anderes mit ihm vor.

Beim FC Bayern München wurde Lucas Scholl mit 17 Jahren als neuer Star gefeiert. Doch für den Sohn von Bayern-Legende Mehmet Scholl wurde es nichts mit der großen Karriere und Auftritten in der Champions League. Nachdem er sich beim Rekordmeister aufgrund der massiven Konkurrenz im Mittelfeld nicht durchsetzen konnte, ging es 2017 zu Wacker Nordhausen. Seit einigen Monaten ist der 23-Jährige zurück in der Region München, spielt beim VfR Garching in der Regionalliga – und hadert mit seiner Zeit als ehemaliges Supertalent.

Guardiolas Rat an Scholl

"Bei Bayern hat Pep Guardiola einen Satz gesagt, der der schönste und schlimmste Satz in einem war. Er sagte: ‚Lucas, Du kannst fußballerisch alles, aber Du musst deinen Kopf ändern", verriet Scholl im Interview mit der "Sport Bild".

Guardiola galt in seiner Zeit bei Bayern als einer von Scholls größten Förderern – was es dem Sohn von Mehmet Scholl allerdings nicht nur leicht machte. "Damals war ich 17 und habe überhaupt nicht verstanden, was er von mir wollte", erklärte dieser weiter und gibt sich im Nachhinein selbstkritisch.

Keine Karriere-Tipps vom Vater

Er sei damals noch ein Kind und zu unreif gewesen. "Morgens saß ich mit meiner Mutter am Esstisch, wenig später dann mit Götze, Lewandowski und Guardiola in Bayerns Profi-Kabine. Das ging zu schnell für mich", sagte Scholl weiter.

Die Hoffnung auf eine Rückkehr in den Profifußball hat er unterdessen noch nicht aufgegeben. "Ich habe jetzt so viele Watschen abbekommen, schlimmer kann es kaum mehr werden", verriet Scholl.

Mit seinem berühmten Vater spricht er allerdings nicht darüber. "Wir reden eigentlich nie über Fußball. Er weiß, was ich kann und lässt mich machen."

Verwendete Quellen:
  • Sport Bild (17/2020, S. 56-57)
  • Spielerprofil von Lucas Scholl bei "Transfermarkt.de"

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal