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Weltmeister von 1954: Horst Eckel nach schwerem Sturz im Krankenhaus

Sorgen um Weltmeister von 1954  

Horst Eckel nach schwerem Sturz im Krankenhaus

28.12.2020, 16:48 Uhr | dpa

Weltmeister von 1954: Horst Eckel nach schwerem Sturz im Krankenhaus. Horst Eckel bei einer Veranstaltung im März 2020 im Kölner Stadion. Nun stürzte der Weltmeister von 1954 schwer. (Quelle: imago images/Herbert Bucco)

Horst Eckel bei einer Veranstaltung im März 2020 im Kölner Stadion. Nun stürzte der Weltmeister von 1954 schwer. (Quelle: Herbert Bucco/imago images)

Der letzte noch lebende WM-Held von 1954 wurde in ein Hospital in Homburg eingeliefert. Bei seinem Sturz, der sich bereits vor Weihnachten ereignete, trug Eckel Gesichts- und Kopfverletzungen davon.

Horst Eckel, der letzte noch lebende Fußball-Weltmeister von 1954, befindet sich nach einem schweren Sturz in einem Krankenhaus in Homburg. Dies bestätigte seine Tochter Dagmar am Montag der Deutschen Presse-Agentur. 

Der 88-Jährige war bereits am 22. Dezember zu Hause im pfälzischen Vogelbach, wo er mit seiner Frau Hannelore lebt, schwer gestürzt. Er habe sich dabei unter anderem Rippenbrüche, eine Gehirnerschütterung sowie einen Nasen- und Kieferbruch zugezogen. "Es geht ihm soweit gut", sagte Dagmar Eckel. "Er ist verblüffend zäh und läuft im Krankenhaus herum." Zuvor hatte der SWR über den Sturz des Ex-Weltmeisters berichtet.

Eckel ist einer der Helden von Bern, die im legendären Endspiel der WM 1954 die übermächtigen Ungarn mit 3:2 besiegten. Der langjährige Profi des 1. FC Kaiserslautern war ein Vertrauter und Freund von Kapitän Fritz Walter, der am 31. Oktober 100 Jahre alt geworden wäre.

Eckel schaut "Das Wunder von Bern" mit Krankenschwestern

Eckel war mit 19 erstmals deutscher Meister mit Kaiserslautern, mit 22 bereits Weltmeister – als Jüngster beim "Wunder von Bern". Für Deutschland bestritt er 32 Länderspiele. Nach seiner Fußballkarriere wurde er Realschullehrer.

Das Fußball-Idol soll vorerst im Krankenhaus bleiben. "An Heiligabend wollte er schon wieder raus, aber das ist zu gefährlich", sagte seine Tochter. Dafür schaute der prominente Patient mit Schwestern und Pflegern der Uniklinik den Kinofilm "Das Wunder von Bern".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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