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"Wir für 30"-Plakat: DFB-Elf setzt erneut Zeichen für Menschenrechte


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DFB-Elf setzt erneut Zeichen für Menschenrechte

Von sid
Aktualisiert am 01.04.2021Lesedauer: 1 Min.
Gemeinsames Zeichen: Das DFB-Team erinnerte vor der Partie gegen Nordmazedonien mit einem Plakat an die 30 Artikel der Menschenrechtserklärung.
Gemeinsames Zeichen: Das DFB-Team erinnerte vor der Partie gegen Nordmazedonien mit einem Plakat an die 30 Artikel der Menschenrechtserklärung. (Quelle: Thilo Schmuelgen/imago-images-bilder)
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Auch vor dem dritten Länderspiel dieses Jahres hat die deutsche Nationalmannschaft sich mit einer Aktion für die Menschenrechte eingesetzt. Vor dem Spiel gegen Nordmazedonien hielt das Team ein Transparent mit besonderer Aufschrift hoch.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wiederholt ihre Botschaft für Menschenrechte. Vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Nordmazedonien am Mittwoch in Duisburg versammelten sich die Spieler hinter einem Transparent mit der schwarz-rot-goldenen Aufschrift "Wir für 30" - ein neuerlicher Hinweis auf die 30 Artikel der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen. Präsident Fritz Keller vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) applaudierte auf der Tribüne.

Vor dem ersten Quali-Spiel auf dem Weg zur Winter-WM in Katar gegen Island (3:0) hatten die Nationalspieler selbst bemalte T-Shirts mit Großbuchstaben getragen und sich zur Botschaft "HUMAN RIGHTS" (Menschenrechte) aufgestellt. Vor dem Duell mit Rumänien (1:0) in Bukarest drehten sie dann ihre Trikots mit den Nummern nach vorne, um auf die Menschenrechtscharta aufmerksam zu machen.

Kroos' Kritik

Toni Kroos hat den kommenden WM-Gastgeber in bisher nicht gehörter Deutlichkeit kritisiert und will auch während der Endrunde seine Stimme für Menschenrechte erheben. "Die Gastarbeiter haben da ein pausenloses Arbeiten bei 50 Grad Hitze, sie leiden unter mangelnder Ernährung, fehlendem Trinkwasser, was bei den Temperaturen ein Wahnsinn ist", sagte der Mittelfeld-Star von Real Madrid im Podcast "Einfach mal luppen" mit seinem Bruder Felix.

Kroos, der bereits vor dem Island-Spiel verletzt abgereist war, nannte die Vergabe ans Emirat im Jahr 2010 "falsch" und sprach auch die Verfolgung Homosexueller an. Einen Boykott der WM befürwortet er wie der DFB nicht.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur sid
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