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DFB-Präsident Fritz Keller und Vize Rainer Koch treffen sich nach Nazi-Eklat


Wirbel beim DFB  

Keller und Koch treffen sich nach Nazi-Eklat

29.04.2021, 10:36 Uhr | sid, t-online

DFB-Präsident Fritz Keller und Vize Rainer Koch treffen sich nach Nazi-Eklat. Fritz Keller: Zuletzt hatte sich auch die DFL gegen den DFB-Präsidenten gestellt.  (Quelle: imago images/Sportfoto Rudel)

Fritz Keller: Zuletzt hatte sich auch die DFL gegen den DFB-Präsidenten gestellt. (Quelle: Sportfoto Rudel/imago images)

Seinen Stellvertreter mit einem Nazi-Richter vergleichen? Dieser schwerwiegende Fauxpas unterlief DFB-Präsident Fritz-Keller. Nun will er sich mit seinem Vize Rainer Koch aussprechen. 

DFB-Präsident Fritz Keller und sein Stellvertreter Rainer Koch wollen sich nach dem zurückliegenden Nazi-Eklat am Freitagabend zu einem "Friedensgipfel" treffen. Nach Informationen des Sportinformationsdienstes soll das Gespräch in Potsdam im Vorfeld der Zusammenkunft der 21 Landesverbands-Spitzen stattfinden. Dabei wird es darum gehen, ob Koch die Entschuldigung Kellers annimmt.

Keller, der seit Monaten im Mittelpunkt des Machtkampfes beim Deutschen Fußball-Bundes (DFB) steht, hatte seinen Vize Koch in einer Sitzung mit dem Nazi-Richter Roland Freisler verglichen. Keller hat dafür mittlerweile mehrfach um Verzeihung gebeten, einen Rücktritt aber ausgeschlossen.

Delegierten sollen Machtkampf um Keller und Curtius entscheiden 

Bei der Tagung der Landesverbände will Keller nach Informationen des "Kicker" und der "Bild" für einen außerordentlichen Bundestag im Sommer werben. Dort sollen die Delegierten den Machtkampf um Keller und Generalsekretär Friedrich Curtius entscheiden.

Ob es eine Mehrheit für dieses Vorhaben gibt, ist offen. Einige Landesverbände unterstützen diesen Vorschlag und wollen zudem, dass der komplette Präsidialausschuss mit Keller, Koch, Curtius, Vize Peter Peters und Schatzmeister Stephan Osnabrügge die Vertrauensfrage stellt. Allerdings sind nach SID-Informationen auch zahlreiche Landesverbände gegen die Einberufung eines Bundestags.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

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