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Krise beim DFB: Landesverbände fordern Rücktritt von Präsident Fritz Keller


Nach Nazi-Vergleich  

Regionalpräsidenten fordern Rücktritt von DFB-Chef Keller

02.05.2021, 22:56 Uhr | t-online, dpa, sid

Krise beim DFB: Landesverbände fordern Rücktritt von Präsident Fritz Keller. Fritz Keller: Der DFB-Präsident steht nach seinem Nazi-Vergleich vor dem Aus. (Quelle: imago images/Martin Hoffmann)

Fritz Keller: Der DFB-Präsident steht nach seinem Nazi-Vergleich vor dem Aus. (Quelle: Martin Hoffmann/imago images)

Beben beim DFB: Die lokalen Spitzenfunktionäre des Fußball-Dachverbands haben Präsident Fritz Keller das Vertrauen entzogen. Sie fordern ihn öffentlich zum Rücktritt auf. Grund ist ein Nazi-Vergleich.

Die Präsidenten der Landes- und Regionalverbände des Deutschen Fußball-Bundes haben DFB-Präsident Fritz Keller zum Rücktritt aufgefordert. Die Funktionäre entzogen Keller und Generalsekretär Friedrich Curtius ihr Vertrauen, wie der DFB am Sonntag nach einem zweitägigen Krisengipfel in Potsdam mitteilte. Vizepräsident Rainer Koch und Schatzmeister Stephan Osnabrügge sei dagegen das Vertrauen der Landeschefs ausgesprochen worden.

Koch nimmt Kellers Entschuldigung weiter nicht an

"Die Konferenz der Präsidenten der Regional- und Landesverbände missbilligt den von DFB-Präsident Fritz Keller vorgenommenen Vergleich des 1. Vizepräsidenten Rainer Koch mit dem Nazi-Richter Roland Freisler", hieß es in einem Statement. Eine derartige Äußerung sei "völlig inakzeptabel und macht uns fassungslos. Sie wird auf das Schärfste verurteilt. Die Äußerung des Präsidenten ist mit den Grundsätzen und Werten der Verbände nicht vereinbar."

Am Rande des Meetings kam es zu einer Aussprache von Keller und Koch. Die Entschuldigung Kellers wurde allerdings von Koch weiterhin nicht akzeptiert. "Fritz Keller und ich haben uns in einem ausführlichen, respektvollen Gespräch ausgetauscht, in dem er mir noch einmal seine Entschuldigung übermittelt hat", wurde Koch vom DFB zitiert, "ich habe diese Entschuldigung entgegengenommen. Eine Bewertung des Sachverhalts überlasse ich den dafür zuständigen Gremien und möchte den Sachverhalt daher nicht weiter kommentieren."

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa und SID

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