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EM 2021: Lothar Matthäus kritisiert Oliver Bierhoff


Matthäus mit harter Kritik: Bierhoff? "Er verkauft sich gut"


01.07.2021Lesedauer: 2 Min.
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Lothar Matthäus: Der ehemalige deutsche Auswahlspieler geht mit seinen Nachfolgern im DFB-Team aber auch der Führungsetage hart ins Gericht.Vergrößern des Bildes
Lothar Matthäus: Der ehemalige deutsche Auswahlspieler geht mit seinen Nachfolgern im DFB-Team aber auch der Führungsetage hart ins Gericht. (Quelle: Moritz Müller/imago-images-bilder)

Lothar Matthäus hat sich erneut zum frühen Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der EM 2021 geäußert. Und dabei nicht nur die üblichen Verdächtigen für ihre Leistungen kritisiert.

Nach dem EM-Achtelfinal-Aus gegen England (0:2) kritisiert Lothar Matthäus DFB-Direktor Oliver Bierhoff. Der "Bild" sagte er: "Oliver ist sehr clever. Er verkauft sich gut. Aber auch Bierhoff hätte hinterfragt werden müssen. Er ist dafür verantwortlich, dass Jogi Löw das Turnier bekommen hat, obwohl er die WM 2018 vergeigt hatte."

Und weiter: "Es ist seit 2018 viel Negatives passiert: Ich denke an die Nations League, an bittere Niederlagen, an die schlechte Stimmung. Dafür ist Oliver Bierhoff genauso verantwortlich wie Jogi Löw. Aber er wurde nie hinterfragt, alles wurde auf der Mannschaft und Jogis Schultern abgeladen." Laut Matthäus hätte Bierhoff vielleicht auch früher eingreifen müssen, um einen neuen Trainer zu installieren. "Vielleicht sogar müssen – und nach 2018 für ein früheres Ende der Ära Löw sorgen müssen. Damit das, was jetzt passiert ist, nicht hätte passieren können."

"Die Mannschaft war nicht stark genug"

Zudem übte er auch erneut harte Kritik an der taktischen Ausrichtung des Bundestrainers und an den deutschen Nationalspielern, die selbstverständlich mitverantwortlich für das frühe Ausscheiden sind.

"Die Mannschaft war nicht stark genug, um zu Jogi Löw durchzudringen", sagte er. Und er versteht auch nicht, weshalb das 3-4-3-System über das gesamte Turnier gespielt wurde.

"Wir hatten starke Führungsspieler mit einem Draht zu Löw: Neuer, Kroos, Müller, Hummels. Dazu Kimmich von der jüngeren Garde", erklärte Matthäus. "Wenn die fünf Spieler zu Löw gegangen und ihre Wünsche energisch vorgetragen hätten, dann wäre er ins Grübeln gekommen und hätte schlecht geschlafen. Womöglich waren sich die Führungsspieler aber selbst nicht einig."

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