Sie sind hier: Home > Sport > Fußball > Nationalmannschaft Deutschland >

Ex-Europameister Thomas Helmer kritisiert Oliver Bierhoff scharf

Forderung nach WM-Verzicht in Katar  

Ex-Europameister Helmer kritisiert Bierhoff scharf

06.07.2021, 07:14 Uhr | dpa

Ex-Europameister Thomas Helmer kritisiert Oliver Bierhoff scharf . Thomas Helmer: Der heutige Moderator kritisiert Oliver Bierhoff für dessen Aussagen zur WM in Katar im kommenden Jahr.  (Quelle: imago images/Zink)

Thomas Helmer: Der heutige Moderator kritisiert Oliver Bierhoff für dessen Aussagen zur WM in Katar im kommenden Jahr. (Quelle: Zink/imago images)

Oliver Bierhoff, der Manager der deutschen Nationalelf, muss heftige Kritik einstecken. Dem früheren Europameister Thomas Helmer gefallen dessen Aussagen in Bezug auf die kommende Weltmeisterschaft nicht.

Der ehemalige Fußball-Europameister Thomas Helmer hat DFB-Direktor Oliver Bierhoff für dessen Forderung nach einer "schlagkräftigen Mannschaft" für die WM 2022 in Katar kritisiert und einen Verzicht auf das Turnier ins Spiel gebracht.

Sein früherer Auswahlkollege sei ja der, der am besten wegkommt, auch beim jetzigen EM-Aus im Achtelfinale. "Ein bisschen mehr Demut wäre gut", sagte der 56-Jährige im Interview der Deutschen Presse-Agentur. "Ich würde jetzt nicht gleich Forderungen stellen, auch nicht an Hansi Flick."

Bierhoff setzt Flick unter Druck  

Bierhoff hatte nach dem Scheitern der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes beim 0:2 gegen England an den hohen Turnieransprüchen festgehalten. "Ich kann nicht damit zufrieden sein, dass wir Außenseiter sind", hatte er erklärt. Die DFB-Auswahl habe den "Anspruch, immer vorn mitzuspielen", hatte der 53-Jährige hinzugefügt. Für den Neuaufbau sei Flick zwar "wenig Zeit gegeben". Man wolle aber "schon in Katar eine schlagkräftige Mannschaft haben".

Helmer, der seine meisten Bundesligaspiele für Borussia Dortmund und den FC Bayern München bestritten hat, würde dem neuen Bundestrainer Flick mehr Zeit für den Neuaufbau einräumen. "Lass uns doch mal, auch wenn wir wirklich einen Umbruch machen wollen, wenn wir ihn konsequent auch fortsetzen wollen, dann würde ich sagen, dann kann man diese WM in Katar – die ja eh höchst umstritten ist – die kann man auch mal sausen lassen um dann 2024 bei der EM echt top zu sein", sagte Helmer. Die EM 2024 findet in Deutschland statt.

Der heutige Fernsehmoderator sieht in dieser Hinsicht die Italiener als Vorbild an. Diese hätten sich für die WM 2018 nicht qualifiziert und jetzt 32 Spiele in Folge nicht verloren. "Eh, sensationell, ne? Das macht auch einfach Spaß, denen zuzugucken", befand Helmer. Italien spielt an diesem Dienstag in London im EM-Halbfinale gegen Spanien.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: