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Stefan Kuntz: DFB hat bereits Nachfolger für U21-Nationaltrainer

Für Posten des U21-Trainers  

Kuntz-Abschied? DFB hat schon "Plan B"

18.09.2021, 14:52 Uhr | dpa

Stefan Kuntz: DFB hat bereits Nachfolger für U21-Nationaltrainer. Stefan Kuntz: Sollte er türkischer Nationaltrainer werden, hätte der DFB bereits einen Ersatz für den langjährigen Coach.  (Quelle: imago images/Ulrich Hufnagel)

Stefan Kuntz: Sollte er türkischer Nationaltrainer werden, hätte der DFB bereits einen Ersatz für den langjährigen Coach. (Quelle: Ulrich Hufnagel/imago images)

Stefan Kuntz hat die offizielle Freigabe bekommen, den Job als U21-Nationalcoach aufgeben zu können. Sollte er neuer Nationaltrainer der Türkei werden, wäre der Deutsche Fußball-Bund jedoch nicht aufgeschmissen.

Für den Fall eines Wechsels von U21-Erfolgstrainer Stefan Kuntz in die Türkei hat der Deutsche Fußball-Bund schon eine Lösung für die Nachfolge. "Wir sind auf diese Situation vorbereitet, haben einen Plan B", sagte Meikel Schönweitz, Cheftrainer der deutschen U-Nationalmannschaften, den Zeitungen der "Mediengruppe VRM" am Samstag.

Der 58 Jahre alte Kuntz hatte am Freitag vom Präsidium des DFB die Freigabe erhalten, sollte er sich mit dem türkischen Verband auf die Übernahme des Nationaltrainer-Postens einigen.

Bisher noch keine Namen bekannt 

"Stefan Kuntz war uns gegenüber immer sehr ehrlich, war sehr transparent, was seine Pläne betrifft", sagte Schönweitz. Namen für einen möglichen Kuntz-Nachfolger wollte der DFB-Spitzenfunktionär aber nicht nennen. Im Gespräch ist eine interne Lösung, dafür wären U20-Coach Christian Wörns oder U19-Trainer Hannes Wolf mögliche Kandidaten.

Kriterien für die Auswahl der DFB-Nachwuchstrainer sind Erfahrung, Innovation und Spezialwissen im jeweiligen Altersbereich. "Alle Fachgebiete sollten durch den Chef- sowie seine Co-Trainer abgebildet werden", sagte Schönweitz.

Kuntz: "Tendenz geht da hin" 

Kuntz indes erwartet im Poker mit dem türkischen Verband eine schnelle Entscheidung. Er gehe davon aus, "dass bald eine Nachricht kommen wird", sagte er am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Im Moment geht eine Tendenz da hin", sagte Kuntz zu den Chancen für seinen Wechsel in die Türkei. Dort würde er den zuletzt erfolglosen Senol Günes beerben.

Der Vertrag von Kuntz beim DFB läuft eigentlich noch bis 2023. Der Ex-Nationalspieler hatte die wichtigste deutsche Nachwuchs-Auswahl seit seinem Amtsantritt 2016 dreimal in Serie ins EM-Finale und zweimal zum Titel geführt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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