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DFL verteidigt 50+1-Ausnahmeregelungen

Von dpa
Aktualisiert am 13.11.2021Lesedauer: 2 Min.
Die DFL hat die Ausnahmeregelungen von der 50+1-Regel verteidigt.
Die DFL hat die Ausnahmeregelungen von der 50+1-Regel verteidigt. (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Die Deutsche Fußball Liga hat die Ausnahmeregelung fĂŒr die Bundesligisten Bayer Leverkusen, TSG 1899 Hoffenheim und VfL Wolfsburg von der 50+1-Regel verteidigt.

Wie die ARD-"Sportschau" und der "Kicker" berichteten, geht das aus der 16-seitigen Stellungnahme der Liga an das Bundeskartellamt im 50+1-PrĂŒfverfahren hervor. "Der DFL e.V. teilt nicht die vorlĂ€ufige Beurteilung, dass die 50+1-Regel in ihrer Gesamtheit aufgrund einer Zusammenschau mit der sogenannten Förderausnahme kartellrechtswidrig sei (...)", heißt es demnach in dem Schreiben vom 29. September.

"Die mit der Grundregel verfolgten Ziele werden nicht durch die erteilten Förderausnahmen konterkariert, sondern setzen sich in der Regelung zur Förderausnahme - wenn auch in anderer Ausgestaltung - konsistent fort", heißt es weiter. Einige "Argumente und Tatsachen" hĂ€tten vom Kartellamt "noch keine oder keine hinreichende BerĂŒcksichtigung gefunden". Auf Anfrage der "Sportschau" teilt die DFL mit, dass sie sich dazu aktuell nicht öffentlich Ă€ußern werde.

50+1-Regel grundsÀtzlich unbedenklich

Das Kartellamt hatte die 50+1-Regel, wonach die Stammvereine immer die Mehrheit der Stimmenanteile besitzen mĂŒssen, um einen zu starken Einfluss durch externe Geldgeber zu verhindern, als grundsĂ€tzlich unbedenklich eingestuft. Es kritisierte aber Ausnahmen fĂŒr die Bundesligisten aus Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim und forderte sie zu einer Stellungnahme bis Ende Oktober auf. Die drei Clubs sind von der Regel befreit, weil sie seit mehr als 20 Jahren von Konzernen beziehungsweise einem Investor maßgeblich unterstĂŒtzt werden.

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Die DFL hofft nun auf "lösungsorientierte GesprĂ€che", "in denen es auch um Möglichkeiten und Formen von Bestandsschutz fĂŒr bereits erteilte Ausnahmen" gehen solle.

Die DFL argumentiert, dass es eine unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸige Bevorteilung der drei Clubs im sportlichen Wettbewerb nicht gebe. Das versuchte sie unter anderem in einer Tabelle zu belegen, die zeigt, wie hĂ€ufig die drei Clubs eine Qualifikation zur Champions League oder zur Europa League verpasst haben. Zudem hĂ€tten sich in keiner der anderen Top-Ligen Europas seit 2010 so viele unterschiedliche Vereine fĂŒr den Europapokal qualifiziert wie in Deutschland. Dies dokumentiere "die langfristige Ausgeglichenheit des Bundesliga-Wettbewerbs".

Besondere Form der Verbundenheit

Die DFL sprach bei den drei Clubs zudem von einer besonderen Form der Verbundenheit mit ihren EigentĂŒmern, die fĂŒr "finanzielle StabilitĂ€t" sorge. Außerdem seien dadurch "die Wahrung sportlich-sozialer Belange" oder "die BerĂŒcksichtigung der kulturellen und sozialen Funktion des Sports" in diesen Vereinen gewĂ€hrleistet. Die DFL verwies dabei auch auf soziale Projekte von Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim.

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