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Nicht Champions-League-reif: Freiburg patzt

Von dpa
Aktualisiert am 09.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Freiburgs ErsatztorhĂŒter Benjamin Uphoff musste zweimal hinter sich greifen.
Freiburgs ErsatztorhĂŒter Benjamin Uphoff musste zweimal hinter sich greifen. (Quelle: Tom Weller/dpa./dpa)
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Freiburg (dpa) - Wie Freiburgs ErsatztorhĂŒter Benjamin Uphoff nach seinem unglĂŒcklichen Bundesliga-Einstand in den Schlaf gefunden hat, ist nicht ĂŒberliefert.

Ob er wohl gegrĂŒbelt hat, dass er sich beim ersten Gegentor anders hĂ€tte positionieren mĂŒssen? Oder ob ihm im Kopf herumspukte, warum er das spĂ€te 2:2 (1:0) von Arminia Bielefeld nicht parieren konnte? Trainer Christian Streich jedenfalls hatte sich nach der verspielten 2:0-FĂŒhrung zum RĂŒckrundenauftakt gegen den Abstiegskandidaten um Uphoffs Nachtruhe ein wenig Sorgen gemacht.

"Es ist ein furchtbares Tor, das zweite. Aber das erste ist auch nicht viel weniger unschön", haderte der Coach, wollte seinem Torwart aber keinerlei VorwĂŒrfe machen: "Überhaupt kein Problem. Ich mache auch Fehler und bin manchmal unglĂŒcklich. Jetzt war Uppi ein bisschen unglĂŒcklich. Er ist sicher derjenige, der am schlechtesten schlĂ€ft. Es tut mir leid, dass es so blöd gelaufen ist fĂŒr ihn."

Corona-AusfÀlle könnten entscheidend werden

Unfreiwillig war Uphoff in den Fokus gerĂŒckt, als die zweite SaisonhĂ€lfte mit einem RĂŒckschlag im Kampf um die Qualifikation fĂŒr die Champions League begann. Der 28-JĂ€hrige stand auch sinnbildlich dafĂŒr, dass Corona-AusfĂ€lle auch den Saisonverlauf des SC Freiburg nach der imposanten Hinrunde negativ beeintrĂ€chtigen können. Es aber allein an der Torwart-Leistung festzumachen, dass es gegen den Tabellenvorletzten nur zu einem Punkt reichte, wĂ€re angesichts des Leistungseinbruchs und der vergebenen Torchancen nicht richtig. Wie Uphoff machte nach dem Anschluss die Mannschaft keine gute Figur.

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An einem normalen Spieltag hĂ€tte der frĂŒhere Zweitliga-Keeper des Karlsruher SC auf der Ersatzbank gesessen. Doch diesmal fehlte der NiederlĂ€nder Mark Flekken, weil er sich mit dem Coronavirus infizierte. Zwar hat der Sport-Club in dieser Saison einen besonders starken Kader. Die positiven Tests von Flekken und Nationalspieler Nico Schlotterbeck als LeistungstrĂ€ger wogen aber schwer.

"Diejenigen, die am besten durchkommen und am wenigsten FĂ€lle haben, werden vermutlich in naher Zukunft punktemĂ€ĂŸig die erfolgreichsten sein", hatte Streich am Freitag vermutet, als er nicht wissen konnte, wie der Samstag verlĂ€uft. Auch Keven Schlotterbeck erwischte als Vertreter seines Bruders nicht seinen besten Tag. Und wĂ€hrend bei der Arminia der von Corona genesene TorhĂŒter Stefan Ortega glĂ€nzte, sah Uphoff beim Schuss von Masaya Okugawa (60. Minute) ebenso unglĂŒcklich aus wie beim Ausgleich von Bryan Lasme aus spitzem Winkel (87.).

Freiburg hatte genug Chancen

"Ich glaube, der Ball hat eine sehr eigene Flugkurve. Ich sehe ihn auch spĂ€t, aber ist sicher nicht unhaltbar", rĂ€umte Uphoff in der ARD ein: "Das 2:2 fĂ€llt auch unglĂŒcklich, weil Manu (Gulde, d. Red.) den Ball noch ein wenig abfĂ€lscht."

Auch die Mitspieler wollten ihm keinen Vorwurf machen, wussten sie doch, dass sie gegen die Bielefelder genug eigene Chancen hatten, um die Partie fĂŒr sich zu entscheiden. Die Gastgeber griffen in der ersten Aufgabe nach dem zehnjĂ€hrigen JubilĂ€um von Streich (29. Dezember) ĂŒber weite Strecken unterhaltsam an und zeigten, dass sie das Potenzial haben, in der Fußball-Bundesliga oben mitzuspielen.

Die AbgeklĂ€rtheit fehlte, sonst wĂ€ren mehr Treffer als die von Janik Haberer (6.) und Woo-yeong Jeong unmittelbar nach der Pause (46.) herausgesprungen. Doch nach dem ersten Gegentor gab es einen Bruch im Freiburger Spiel. "Wir haben es bis zum 2:0 gut gemacht. Dann waren wir nicht mehr gut genug", kritisierte Streich: "Das ist kein Weltuntergang, aber es ist natĂŒrlich schade." Vor dem komplizierten AuswĂ€rtsspiel am Freitag bei Borussia Dortmund musste Freiburg den dritten Platz an die TSG 1899 Hoffenheim abgeben.

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