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Football Leaks: Weltmeister Kanté verweigerte Steuertricks

Neue Enthüllungen  

Football Leaks: Weltmeister verweigerte Steuertricks

15.11.2018, 12:50 Uhr | t-online.de, sid

Football Leaks: Weltmeister Kanté verweigerte Steuertricks. Karriere-Höhepunkt: N'Golo Kante wurde mit der französischen Nationalmannschaft im Sommer Weltmeister. (Quelle: imago images/PanoramiC)

Karriere-Höhepunkt: N'Golo Kante wurde mit der französischen Nationalmannschaft im Sommer Weltmeister. (Quelle: PanoramiC/imago images)

In der Premier League verdienen Fußball-Profis viel Geld. Allerdings tricksen Spieler auch bei ihren Steuerzahlungen. Ein Weltmeister hat bewiesen, dass es auch ehrlich geht.

Der französische Weltmeister N'Golo Kanté hat ein Zeichen für Ehrlichkeit im Fußball gesetzt. Wie aus einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" im Zuge der Football-Leaks-Veröffentlichungen hervorgeht, weigerte sich der 27-Jährige bei seinem Wechsel zum FC Chelsea 2016, bei Steuertricksereien des Klubs mitzumachen.

Kante hatte wohl Angst vor Ermittlungen

Demnach schlug Chelsea dem Neuzugang von Leicester City vor, einen Teil des Gehalts als Gebühr für persönliche Bild- und Vermarktungsrechte an eine eigens zu diesem Zwecke gegründete Offshore-Firma in einem Steuerparadies zu zahlen. Kanté hätte dadurch Steuern gespart, während der Klub weniger Sozialabgaben hätte zahlen müssen. In der Premier League soll dieses Modell gängige Praxis sein.

Der Mittelfeldspieler erklärte jedoch, sein Gehalt aus Angst vor Ermittlungen lieber "ganz normal" ohne die Abtretung dieser Rechte an eine Offshore-Firma ausgezahlt zu bekommen, wie aus Mails von Kantes Steuerberater an Klubverantwortliche der Londoner hervorgeht.

Erst später sollen sich Kanté und Chelsea geeinigt haben, Zahlungen für die sogenannten "Image Rights" über ein Unternehmen in Großbritannien laufen zu lassen. Für den Franzosen bedeutete dies offenbar eine finanzielle Mehrbelastung von knapp 580.000 Pfund (umgerechnet 658.000 Euro), dies soll Chelsea jedoch anschließend durch eine höhere Beteiligung an Werbedeals wieder ausgeglichen haben.

Verwendete Quellen:

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