Sie sind hier: Home > Sport > Fußball > Fußball international >

Premier League: Klopp oder Pep? So knapp ist das Meisterrennen in England

Erneuter Wechsel an der Spitze  

Klopp oder Pep? So knapp ist das Meisterrennen in England

25.04.2019, 23:02 Uhr | t-online.de

 (Quelle: Omnisport)
Spannend bis zum Schluss: Das sagt Klopp zum Herzschlag-Finale in England

City und Liverpool wechseln sich derzeit immer wieder ab an Englands Tabellenspitze. Jürgen Klopp glaubt, dass es bis zum Ende spannend bleiben wird.

Spannend bis zum Schluss: Das sagt Klopp zum Herzschlag-Finale. (Quelle: Omnisport)


89 Punkte, 147 Tore in allen Wettbewerben: Manchester City spielt eine Rekordsaison. Doch die englische Meisterschaft hat das Team von Pep Guardiola noch lange nicht sicher – auch wenn es drei Spiele vor Schluss knapp von Jürgen Klopps FC Liverpool liegt. Doch der hat Besonderes vor.

Gegen drohenden Schlendrian verordnete Pep Guardiola seinen Profis eine Mütze Schlaf, sein Kontrahent und Kollege Jürgen Klopp forderte von seinen Spielern dagegen höchste Wachsamkeit. "Es ist alles gut. Wir müssen weitermachen, dürfen nicht nachlassen und müssen hellwach bleiben", sagte der deutsche Teammanager des FC Liverpool, der am Mittwochabend im spannenden Titelrennen in der Premier League mit seiner Mannschaft die Tabellenführung an Titelverteidiger Manchester City verloren hatte und aus eigener Kraft nicht mehr Meister werden kann.

City siegt im Derby gegen United

Während sich Klopp und seine Spieler mit der Tabellensituation intensiv beschäftigten, empfahl Guardiola seinen Akteuren, für einige Stunden das Kopf-an-Kopf-Rennen mit Liverpool auszublenden. "Ich habe den Spielern gesagt, dass sie morgen nichts lesen und nicht den Fernseher einschalten sollen. Nur ausruhen und viel schlafen", sagte der spanische Teammanager der Citizens. Denn nach dem hart erkämpften 2:0-Sieg im prestigeträchtigen Derby beim Stadtrivalen United ist Manchester City seine sechste Meisterschaft in der englischen Premier League unter normalen Umständen nicht mehr zu nehmen.


Mit eindrucksvollen elf Ligasiegen in Folge im Rücken klingt das Restprogramm mit Spielen gegen Burnley, Leicester und Brighton wie eine lästige Pflichtaufgabe. Und genau darin sieht Guardiola die Gefahr. "Wir fahren nun nach Burnley und wir wissen, wie schwer es dort wird", sagte der frühere Bayern-Trainer: "Wir sind drei Spiele vor Saisonende noch nicht Meister – eigentlich unglaublich mit den Punkten, die wir haben und die Liverpool hat."

Kontrahenten im Kampf um die englische Meisterschaft: Jürgen Klopp (l.) und Pep Guardiola. (Quelle: imago images)Kontrahenten im Kampf um die englische Meisterschaft: Jürgen Klopp (l.) und Pep Guardiola. (Quelle: imago images)

Liverpool erwartet Huddersfield

"Es war wirklich genau das Ergebnis, das ich erwartet hatte. United hat alles versucht, aber gegen City waren sie am Ende chancenlos", sagte Klopp, der das Spiel auf der Couch verfolgt hatte. Es sei aber noch nichts entschieden, sagte der früher BVB-Trainer vor dem Spiel am Freitagabend gegen Ligaschlusslicht Huddersfield Town: "Wir haben ein großes Ziel und sind ziemlich nah dran. Wir haben ebenso wie City die Chance auf den Titel, aber nur eine Mannschaft kann Meister werden."

Mit 89 Zähler nach 35 Spielen liegt City nur knapp hinter dem Rekordschnitt aus der vergangenen Spielzeit, als das Team die 100 Punkte-Marke knackte. Der seit 29 Jahren nach einem Titel schmachtende Verfolger Liverpool hat mit 88 Punkten schon jetzt sieben Punkte mehr als der letztjährige Vizemeister United am Saisonende. "Was Liverpool in diesem Jahr gespielt hat, ist unglaublich. Aber es liegt in unserer Hand", sagte Guardiola.

Sané trifft für ManCity

Fast hätte ManCity den Vorteil allerdings verspielt. Erst mit der Einwechslung von Leroy Sané kam Schwung ins Spiel der Himmelblauen (51.). Drei Minuten später brachte Bernardo Silva nach Vorarbeit von Nationalspieler Ilkay Gündogan in Führung. In der 66. Minute durfte Sané selbst vollstrecken. Mit 157 Toren in dieser Saison wettbewerbsübergreifend brach City zudem seinen eigenen Rekord.


Für Sané war sein zehnter Saisontreffer eine Premiere: Bei seiner neunten Einwechslung schlug der 23-Jährige in der Liga erstmals als Joker zu. Möglicherweise muss er sich aber an diesem Zustand gewöhnen, denn zuletzt schenkte Guardiola auf den Flügeln lieber Bernardo Silva und Raheem Sterling das Vertrauen. "Ich bin gerne kritisch mit ihm, weil ich sein Potenzial kenne", meinte Guardiola. Dauerhaft möchte sich Sané mit der Rolle im zweiten Glied aber nicht anfreunden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

Ihre Meinung zählt!

Wir freuen uns auf angeregte und faire Diskussionen zu diesem Artikel.
Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

Gefällt 0 Gefällt nicht0
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Highspeed mit Hightech: mit MagentaZuhause surfen!
zur Telekom
Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe