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Frauen-WM - Medien: IFAB will Elfmeterregel teilweise rückgängig machen

Frauen-WM  

Medien: IFAB will Elfmeterregel teilweise rückgängig machen

26.06.2019, 04:03 Uhr | dpa

Frauen-WM - Medien: IFAB will Elfmeterregel teilweise rückgängig machen. Argentiniens Torhüterin Vanina Correa kann bei der Frauen-WM einen Elfmeter von Englands Nikita Parris parieren.

Argentiniens Torhüterin Vanina Correa kann bei der Frauen-WM einen Elfmeter von Englands Nikita Parris parieren. Foto: Alessandra Tarantino/AP. (Quelle: dpa)

Rennes (dpa) - Nach der massiven Kritik bei der Frauen-WM soll die umstrittene Elfmeterregel einem Medienbericht zufolge wieder teilweise rückgängig gemacht werden.

Wie sportschau.de berichtet, will das für die Fußball-Regeln zuständige International Football Association Board (IFAB) die Gelben Karten für Torhüter, die beim Elfmeter die Linie verlassen, dauerhaft abschaffen - zumindest im Elfmeterschießen. Bislang hatte das IFAB die Regel bei der Frauen-WM nur ausgesetzt.

"Es ist eine Situation entstanden, die keiner auf dem Schirm hatte", sagte IFAB-Geschäftsführer Lukas Brud im Gespräch mit sportschau.de. Das IFAB hatten im Juni mehrere Regeln geändert. So mussten Torhüter zwar nur noch mit einem statt mit zwei Füßen auf der Torlinie stehen. Weil der Videoassistent dies jedoch genau kontrollierte, wurden bei der Frauen-WM zahlreiche Elfmeter wiederholt und Torhüterinnen mit Gelb verwarnt.

Die FIFA beantragte deswegen erfolgreich eine vorübergehende Aussetzung der Gelben Karten in den möglichen Elfmeterschießen der K.o.-Runde. Ziel war es zu verhindern, dass Torhüterinnen im Elfmeterschießen mit Gelb-Rot vom Platz gestellt werden, wenn sie sich zu früh bewegen. Das IFAB habe nun auf Anfrage bestätigt, dass dies Aussetzung dauerhaft ins Regelwerk soll, berichtet sportschau.de. "Fest steht, dass es schnell und unkompliziert gehen muss", wird Brud zitiert.

Das IFAB hat dem Bericht zufolge der südamerikanischen Konföderation für die Copa America der Männer mittlerweile dieselbe Ausnahme bewilligt wie der FIFA für die Frauen-WM.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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