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Nach Rad-Team Sky - 100 Mio. Euro: Milliardär Ratcliffe übernimmt OGC Nizza

Nach Rad-Team Sky  

100 Mio. Euro: Milliardär Ratcliffe übernimmt OGC Nizza

21.08.2019, 17:18 Uhr | dpa

Nach Rad-Team Sky - 100 Mio. Euro: Milliardär Ratcliffe übernimmt OGC Nizza. Steigt nun auch im französischen Fußball ein: Milliardär Jim Ratcliffe (l).

Steigt nun auch im französischen Fußball ein: Milliardär Jim Ratcliffe (l). Foto: Martin Rickett/PA Wire. (Quelle: dpa)

Nizza (dpa) - Das vom britischen Milliardär Jim Ratcliffe geführte Chemie-Unternehmen Ineos wird den französischen Fußball-Erstligisten OGC Nizza übernehmen. Die französische Wettbewerbsbehörde genehmigte am Mittwoch den Kauf. Laut französischen Medienberichten soll sich die Kaufsumme auf 100 Millionen Euro belaufen.

Damit weitet Ratcliffe, der laut "Sunday Times" die Liste der reichsten Briten im Jahr 2018 mit einem geschätztes Vermögen von 24,5 Milliarden Euro anführte, sein Engagement im Sport weiter aus. Erst Anfang Mai hatte Ineos den britischen Top-Rennstall Sky um Tour-Sieger Egan Bernal und Chris Froome übernommen. Zuvor war er bereits in den Segelsport eingestiegen. Mit einem Budget von 126 Millionen Euro unterstützt der 66-Jährige das Projekt des viermaligen Olympiasiegers Sir Ben Ainslie um den America's Cup 2021. Auch beim Schweizer Fußball-Zweitligisten FC Lausanne-Sport ist Ratcliffe involviert.

Ineos genießt aber gerade bei Umweltschützern wegen der angewendeten Fracking-Methoden und der Plastikproduktion nicht den besten Ruf. So war es beim Start des Radsport-Projekts zu Protesten gekommen.

Nizza, das bis 2018 noch vom jetzigen Dortmunder Coach Lucien Favre trainiert wurde, liegt derzeit auf dem zweiten Platz der französischen Liga. Mit dem Einstieg von Ineos ist beim aktuellen Trainer Patrick Vieira auch die Hoffnung verbunden, noch auf dem Transfermarkt neue Spieler zu verpflichten. In Anbetracht der unklaren Situation hatte der Verein bislang auf namhafte Zugänge verzichtet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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