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Premier League: Watford-FC-Keeper Ben Foster rettet dementen Mann

Aus dem Straßengraben  

Profi-Torwart rettet alten Mann

17.12.2019, 10:32 Uhr | dpa

Premier League: Watford-FC-Keeper Ben Foster rettet dementen Mann. Ben Foster: Der Torhüter des Premier-League-Klubs Watford FC ist neben dem Platz positiv aufgefallen. (Quelle: imago images/Zuma Press)

Ben Foster: Der Torhüter des Premier-League-Klubs Watford FC ist neben dem Platz positiv aufgefallen. (Quelle: Zuma Press/imago images)

Nach dem Premier-League-Spiel gegen Crystal Palace hat Watfords Schlussmann Ben Foster neben dem Platz für seine beste Szene des Tages gesorgt: Der Profi wurde vermutlich zum Lebensretter.

Sportlich läuft es für Torhüter Ben Foster mit seinem Club Watford FC als Tabellenletzter der englischen Premier League mit bisher nur einem Sieg alles andere als gut. Abseits des Rasens zeigte der Keeper sich offenbar als Mann mit einem großen Herz: Denn der 36-Jährige half laut einem Bericht einem 80-jährigen Mann, der an Demenz leidet. Foster selbst machte die Sache nicht publik, sie wurde über Twitter öffentlich. "Super Ben auf und neben dem Platz", twitterte sein Verein über die Verlinkung zum Beitrag des Users Dior Angus.

Die von diesem beschriebene Geschichte geht so: Nach dem 0:0 gegen Crystal Palace am 7. Dezember fährt Foster mit seiner Frau und seinem Vater nach Hause, als ihnen ein älterer Mann auffällt. Der 80-Jährige wollte zehn Meilen im Dunklen zu Fuß auf der zweispurigen Straße nach Hause laufen, weil die Autobatterie schlapp gemacht hatte. Erst fährt Foster weiter, doch dann machen er und seine Familie sich Sorgen und kehren um. Und finden den Mann, der seit 60 Jahren Dauerkarteninhaber des Watforder Clubs ist, in einem Graben liegend.

Foster hilft dem Mann, fährt ihn nach Hause und lädt ihn zu sich zum Weihnachtsfest ein, falls er allein sein sollte. Und obendrauf gibt Foster noch ein Versprechen: Falls der 80-Jährige nächstes Jahr noch in der Lage ist, zu den Watford-Spielen zu kommen, bezahlt der Torwart die Dauerkarte.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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