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Mesut Özil bei Arsenal: Mikel Arteta macht Ex-Nationalspieler keine Hoffnung

Weltmeister auf der Tribüne  

"Es ist schwierig" – Arsenal-Trainer macht Özil keine Hoffnung

24.09.2020, 14:01 Uhr
Mesut Özil bei Arsenal: Mikel Arteta macht Ex-Nationalspieler keine Hoffnung. Mesut Özil im Arsenal-Dress: Der Weltmeister von 2014 spielt bei den "Gunners" keine Rolle mehr. (Quelle: imago images/PA Images)

Mesut Özil im Arsenal-Dress: Der Weltmeister von 2014 spielt bei den "Gunners" keine Rolle mehr. (Quelle: PA Images/imago images)

Der frühere deutsche Nationalspieler ist nicht mal mehr Ersatz bei Mikel Arteta. Der Spanier spricht in vielsagenden Worten über den Weltmeister – der seinen nächsten Schlag hinnehmen muss.

Mesut Özil und Arsenal – die Fronten verhärten sich. Der frühere Leistungsträger stand auch beim 2:0 im Ligapokal gegen Leicester City am Mittwoch nicht im Kader der Londoner, Özils letzter Einsatz für Arsenal datiert vom 7. März, kurz vor der durch die Corona-Krise erzwungenen Pause. 

Der Weltmeister von 2014 spielt bei den "Gunners" unter Trainer Mikel Arteta keine Rolle mehr – und der Spanier macht keinen großen Hehl daraus. "Ich freue mich über die Performance der Spieler, die ich hier habe, und wie schwer sie es dem Trainerteam machen, die Mannschaft aufzustellen", erklärte Arteta nach dem 2:0 vielsagend auf die Frage, warum Özil denn nicht dabeigewesen sei. Und weiter über eine mögliche Rückkehr des früheren deutschen Nationalspielers: "Es ist schwierig für Spieler, die in der Premier League nicht dabei waren und heute Abend auch nicht. Wir haben aktuell 26, 27 Spieler und können nicht jedem Einsatzzeit geben."

Özil hat bei Arsenal schon lange einen schweren Stand

Die Mannschaft mache Fortschritte – ohne Özil: "Das Team entwickelt sich, und man kann sehen, welches Level sie erreichen." Der 32-Jährige gehört für Arteta offenbar nicht dazu, nicht erst seit dem Ligapokal.

Der Vertrag des Mittelfeldspielers bei Arsenal läuft noch bis 2021, sein Marktwert ist laut "transfermarkt.de" von einst 50 Millionen Euro auf nur noch zwölf Millionen gesunken. Özil war 2013 von Real Madrid zu den "Gunners" gewechselt, gewann mit dem Klub drei Mal den FA Cup. In bisher 254 Pflichtspielen erzielte Özil 44 Tore und bereitete 77 weitere Treffer vor. Allerdings war er auch immer wieder Ziel scharfer Kritik nach scheinbar lustlosen Auftritten.

Auch unter Artetas Vorgänger Unai Emery hatte Özil nicht immer einen leichten Stand, erst im vergangenen Jahr erklärte er aber mitten in der sportlichen Krise der Mannschaft: "Ich habe einen Vertrag bis zum Sommer 2021 und so lange bleibe ich auch. Ich bleibe hier." Im April gab es dann Berichte, er habe trotz der Corona-Krise keine Gehaltseinbußen akzeptieren wollen, was zusätzlich für Negativschlagzeilen sorgte.

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