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Jürgen Klopp kritisiert erneut die Termin-Flut: "Das ist absoluter Wahnsinn"


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Klopp kritisiert Termin-Flut: "Das ist absoluter Wahnsinn"

Von sid, t-online
Aktualisiert am 14.10.2021Lesedauer: 2 Min.
Jürgen Klopp: Dem Trainer der Reds sind die vielen Termine seiner Spieler ein Dorn im Auge.
Jürgen Klopp: Dem Trainer der Reds sind die vielen Termine seiner Spieler ein Dorn im Auge. (Quelle: Jan Huebner/imago-images-bilder)
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Liverpool gehört erneut zum engen Favoritenkreis um den Titel. Doch neben den Partien in der Liga vertreten viele Spieler der Reds auch ihr Nationalteam. Klub-Coach Jürgen Klopp stört sich besonders an einem Wettbwewerb.

Der deutsche Startrainer Jürgen Klopp hat erneut die Terminflut im internationalen Fußball und die damit verbundenen Belastungen für die Spieler scharf kritisiert. "Es ist verrückt, was wir da machen. Der Spieler muss es ausbaden, das ist absoluter Wahnsinn. Es ist nicht in Ordnung, dass es so gemacht wird. Die Gier wird auf dem Rücken der Spieler ausgelebt", sagte der Teammanager des englischen Ex-Meisters FC Liverpool in einem Interview mit Sky Sport.

Spiel um Platz drei? "Das macht keinen Sinn"

Klopp ist besonders die Nations League weiterhin ein Dorn im Auge. "Wir haben schon bei der Einführung der Nations League gesagt, dass es ein komplett unsinniger Wettbewerb ist. Im Sommer sind auch schon wieder vier Spiele der Nations League, es gibt keine Möglichkeit mehr, mal ein Spiel rauszunehmen. Ich wusste auch nicht, dass es ein Spiel um Platz drei gibt – das macht keinen Sinn. Mit den Anforderungen an die Spieler ist das nicht möglich", schimpfte der 54-Jährige: "Wir haben keine Zeit mehr zu trainieren, das gibt es in keiner anderen Sportart."

Zurückhaltender ist Klopp in seiner Haltung zum umstrittenen Einstieg eines saudi-arabischen Konsortiums bei Liverpools Ligakonkurrent Newcastle United - trotz erkennbaren Unverständnisses. "Wir leben jetzt mit den Tatsachen. Aber es gibt keine zwei Meinungen über die offensichtlichen Bedenken bezüglich der Menschenrechte in Saudi-Arabien. Das ist ja keine Frage. Es gibt die Bedenken, die alle haben, da bin ich nicht alleine mit und den Rest haben offensichtlich andere Leute entschieden", sagte der Erfolgscoach zur politischen Dimension des Deals.

Sportlich erwartet Klopp Newcastles Durchbruch in die europäische Elite: "Das wird eine Supermacht. Das ist der dritte Verein im Weltfußball, von dem ich weiß, der einem Land gehört und das offensichtlich der wohlhabendsten Familie auf dem ganzen Planeten. Die Möglichkeiten, die sich auftun, sind natürlich immens. Das ist jetzt im Grunde genommen so was wie die Super League - halt nur für einen Verein. Newcastle wird garantiert die nächsten 20, 30 Jahre im Weltfußball eine dominierende Rolle spielen können", glaubt Klopp - und kann sich dauerhafte Fehlinvestments der Petro-Millionen durch die Elstern nicht vorstellen: "Man kann mit Geld viel Mist bauen, aber langfristig rennen zu viele gute Leute im Fußball herum, und die wird auch Newcastle finden."

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur SID
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