Sie sind hier: Home > Sport > Fußball > Fußball international >

Jürgen Klopp poltert nach Liverpool-Pleite: "Bin nicht Ihr Schoßhündchen"

Nach Liverpool-Pleite  

Klopp poltert im TV: "Bin nicht Ihr Schoßhündchen"

08.11.2021, 09:54 Uhr
Jürgen Klopp poltert nach Liverpool-Pleite: "Bin nicht Ihr Schoßhündchen". Frustriert: Jürgen Klopp während der Niederlage seines FC Liverpool gegen West Ham. (Quelle: imago images/PRiME Media Images)

Frustriert: Jürgen Klopp während der Niederlage seines FC Liverpool gegen West Ham. (Quelle: PRiME Media Images/imago images)

Der Trainer des FC Liverpool ärgert sich nach der Niederlage der "Reds" gegen West Ham über einen Reporter – und lässt nach der herben Pleite ordentlich Dampf ab.

Als wäre es nicht ohnehin schon ein gebrauchter Tag gewesen für Jürgen Klopp und den FC Liverpool: 2:3 bei West Ham United verloren, erste Niederlage in der Premier League seit 25 (!) Spielen. Und dann noch mit – für Klopps Geschmack – strittigen Schiedsrichterentscheidungen. Frustpotenzial pur für den Erfolgstrainer der "Reds".

Und als Krönung auch noch eine Reporterfrage, die "Kloppo" richtig auf die Palme und ihn für einen kleinen Moment aus der Fassung brachte. Denn nach der Niederlage bei den "Hammers" blaffte Klopp einen Journalisten des britischen Senders Sky an. Dessen Frage: Hätte West Hams Aaron Cresswell nach seiner rüden Attacke gegen Liverpools Jordan Henderson Rot sehen müssen? 

Das reichte Klopp schon. "Mein Gott, ich bin doch nicht Ihr Schoßhund", konterte der 54-Jährige und gab damit zu verstehen, nicht auch noch auf diese Thematik anspringen zu wollen. Und weiter: "Hoffentlich haben Sie auch eine eigene Meinung."

"Was soll Alisson da machen?"

Cresswell hatte Henderson früh im Spiel derart rustikal von den Beinen geholt, dass der Liverpool-Kapitän Glück hatte, sich keine schwere Verletzung zugezogen zu haben.

Doch Klopp hatte auch ohne direkte Kritik an dieser Szene genug Gründe zum Ärger. "Dem ersten Tor, das West Ham erzielt, geht ein Foul an Alisson voraus", erklärte Klopp. "Was soll Alisson da machen? Deshalb sind Torhüter doch geschützt." 

"Das macht doch keinen Sinn"

West Hams Verteidiger Angelo Ogbonna war bei der Ecke vor dem 1:0 mit deutlichem Einsatz der Arme gegen den brasilianischen Schlussmann hochgestiegen, hatte ihn so behindert, dass der Ball durch Alissons Arme hindurch ins Tor flog – und der Treffer sogar als Eigentor gezählt wurde. "Wie soll er so den Ball fangen? Das macht doch keinen Sinn", sagte Klopp bei Sky.

Und weiter: "Die Leute werden sagen, dass ich Ausreden suche, aber ich bin ruhig. Man braucht nur nachvollziehbare Entscheidungen vom Schiedsrichter, und die hat er heute nicht getroffen." Dass es keinen Pfiff gab, sei unverständlich: "Es gibt Länder, in denen jeder sagen würde, dass das ein Foul ist."

Genug Gesprächsstoff also – auch ohne Diskussion um eine mögliche Rote Karte.

Verwendete Quellen:

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deKlingel

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: