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Fußball | DFB-Krise: Akademie-Leiter Tobias Haupt bestätigt im ZDF Rückzug


Wichtiger Mitarbeiter verlässt den DFB

Von t-online, Kgl

Aktualisiert am 02.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Tobias Haupt: Der Leiter der Akademie verlässt den DFB.Vergrößern des BildesTobias Haupt: Der Leiter der Akademie verlässt den DFB. (Quelle: Peter Hartenfelser/imago images)
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Der Deutsche Fußball-Bund steckt weiter in einer tiefen Krise. Nun verlässt ein weiterer wichtiger Mitarbeiter den Verband.

Rückschlag für den DFB: Mit dem Leiter der Akademie, Tobias Haupt, verlässt ein wichtiger Mitarbeiter den Verband. Einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung bestätigte der DFB-Geschäftsführer im ZDF.

Während die "Bild" berichtet, dass Haupt den DFB auf eigenen Wunsch verlasse, spricht Rettig von einer einvernehmlichen Trennung. Laut der Zeitung ist der Rückzug Haupts Ausdruck von wachsender Frustration. Demnach soll es zwischen ihm und dem Verband unterschiedliche Auffassungen über die künftige Ausrichtung des DFB geben.

Bei der Nachfolgersuche bestehe "kein Grund zur Sorge", betonte Rettig: "Wir haben auch bei uns hausintern viele, viele gute und talentierte Leute. Wir werden die Lücke schließen." Haupts Aufgabe war es in den vergangenen fünf Jahren unter anderem, die "Entwicklung, Innovation" sowie die "Aus- und Fortbildung von Spitzenakteuren" im deutschen Fußball voranzutreiben.

"Haben international komplett den Anschluss verloren"

Haupt war 2018 zum Verband gekommen und wurde zu einem der engsten Mitarbeiter von Ex-Direktor Oliver Bierhoff, der nach dem Vorrunden-Aus bei der WM in Katar den Verband verließ.

Mit seiner Frustration über die Vorgänge innerhalb des DFB hielt Haupt auch in der Vergangenheit nicht hinter dem Berg. Bereits im September lästerte er in einem Interview mit der "Sport Bild" über den mangelnden Reformwillen im DFB. "Uns muss klar sein: Wir haben international komplett den Anschluss verloren", sagt er.

"Wir befinden uns in einer der größten Krisen in der Geschichte des deutschen Fußballs. Das ist zum Teil erkannt worden. Aber: Zentrale Maßnahmen, die bei uns seit Jahren auf dem Tisch liegen, werden nicht umgesetzt", kritisierte er. "Und vor allem: Essenzielle Entscheidungen, die für die Zukunft des deutschen Fußballs notwendig sind, werden seit Jahren auf die lange Bank geschoben. So kann der deutsche Fußball künftig nicht erfolgreich sein", so sein vernichtendes Urteil.

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