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Handball-WM: Warum eine Niederlage für Deutschland heute nicht schlecht wäre


DHB-Team trifft auf Spanien  

Warum eine Niederlage heute nicht schlecht wäre

Aus Köln berichtet Benjamin Zurmühl

23.01.2019, 16:48 Uhr
Handball-WM: Nach Kroatien ist vor Spanien (Quelle: t-online.de)
Handball-WM: Nach Kroatien ist vor Spanien

Fabian Wiede war ein Garant für den starken Sieg der deutschen Handballer gegen Kroatien. Jetzt muss sich das Team direkt auf das Spiel gegen Spanien vorbereiten. (Quelle: t-online.de)

Vor Spanien: Wer die Anführer in der Mannschaft sind und wie der Teamgeist aussieht, weiß t-online.de-Reporter Benjamin Zurmühl vor Ort in Köln. (Quelle: t-online.de)


Das Halbfinale hat Deutschland schon sicher. Gegen Spanien kämpft das DHB-Team um den Gruppensieg. Dabei hätte auch Platz zwei seine Vorteile.

Im Profisport heißt es gerne "Verlieren verboten". Es geht nur um den Sieg, um nichts anderes. Auch die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat sich bei der WM im eigenen Land das Ziel gesetzt, in jedem Spiel zwei Punkte zu holen. Bisher meist mit Erfolg. Das Team von Bundestrainer Christian Prokop hat nach insgesamt sieben Spielen fünf Siege auf dem Konto und ist ungeschlagen. Eine Statistik, die den deutschen Handball-Fans gefällt.

Das Spanien-Spiel entscheidet über den Turnierverlauf

Auch das Halbfinal-Ticket wurde vorzeitig gelöst. Der ganz große Druck ist gegen Spanien (ab 20.30 Uhr im Liveticker bei t-online.de) nicht mehr da. Bevor aber Uwe Gensheimer und Co. das letzte Mal in der Kölner Lanxess Arena das Parkett betreten, ist das Spiel von Frankreich gegen Kroatien bereits beendet. Sollte Frankreich das Spiel gewinnen, wäre der erste Platz für das DHB-Team in Gefahr. Denn dann bräuchte Deutschland auf jeden Fall einen Sieg gegen Spanien, um den Platz an der Spitze zu behaupten.

Starke Fangquote von Wolff: Weltmeister Henning Fritz zeigt im Video die Geheimnisse eines Handball-Towarts. (Quelle: t-online.de)

Für die Spieler steht außer Frage, dass zwei Punkte das Ziel sind. "Natürlich wollen wir uns gut aus Köln verabschieden und die Euphorie mit nach Hamburg nehmen", sagte Fabian Wiede nach dem Kroatien-Sieg. Doch der Ausgang des Spiels hat nicht nur einen Einfluss auf die Euphorie in Hamburg, sondern auch auf den weiteren Turnierverlauf. Und den sollte man nicht unterschätzen. 

"Vielleicht wollen wir ja gegen Dänemark zu Hause spielen"

Stand jetzt würde Deutschland als Erster der Hautprundengruppe 1 im Halbfinale Norwegen (Zweiter in Gruppe 2) herausfordern. Eine schwierige, aber lösbare Aufgabe in Anbetracht der bisherigen Leistungen des DHB-Teams. Auf jeden Fall wäre es ein leichterer Gegner als Dänemark. Der Olympiasieger zeigt sich bei dieser WM in Topform und hat bisher jedes Spiel gewonnen. Der Gruppensieg ist sehr wahrscheinlich.

Mikkel Hansen und die dänische Nationalmannschaft sind in bester Verfassung. (Quelle: imago images/Bildbyran)Mikkel Hansen und die dänische Nationalmannschaft sind in bester Verfassung. (Quelle: Bildbyran/imago images)

Und trotzdem stellt sich für Deutschland die Frage, ob man nicht lieber auf Dänemark im Halbfinale hoffen sollte, auch wenn dadurch die Chancen auf das Finale kleiner würden. Weil das Halbfinale in Hamburg stattfindet, hätte Deutschland in dem Gigantenduell zumindest einen klaren Standortvorteil. Kapitän Uwe Gensheimer ließ seine Präferenz auch durchblicken, als er gefragt wurde, ob er Mikkel Hansen und Co. im Halbfinale lieber aus dem Weg gehen würde: "Vielleicht wollen wir ja gegen Dänemark lieber zu Hause spielen."

Das kleine Aber

Handball-Legende Henning Fritz formulierte in seiner Kolumne bei t-online.de noch konkreter: "Wir hätten natürlich eine höhere Möglichkeit, die Dänen in Deutschland zu schlagen, als in einem möglichen Finale in Herning. Auf dem Weg zu einem möglichen Weltmeister-Titel sollte man das nicht außer Acht lassen."
        

         
Trotzdem gilt für das deutsche Team: es wird nicht taktiert. "Auf gar keinen Fall", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning. "Wir haben diese Erfolgswelle und die müssen wir mitnehmen." Zu wichtig ist der Rhythmus und das Selbstvertrauen, das sich die Mannschaft in den letzten Wochen erkämpft hat. Ein kleines Aber fügte Hanning dennoch an: "Wir müssen nicht um jeden Preis gewinnen."

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