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1:0 gegen Bayer Leverkusen: Kyriakos Papadopoulos rettet HSV

Ausgerechnet Papadopoulos rettet HSV  

Völler: "An Harmlosigkeit nicht zu überbieten"

04.02.2017, 10:08 Uhr | dpa, sid, t-online.de

1:0 gegen Bayer Leverkusen: Kyriakos Papadopoulos rettet HSV. Hamburgs Kyriakos Papadopoulos (2. von links) wird von seinen Teamkollegen gefeiert. (Quelle: dpa)

Hamburgs Kyriakos Papadopoulos (2. von links) wird von seinen Teamkollegen gefeiert. (Quelle: dpa)

Ausgerechnet Kyriakos Papadopoulos: Die Leverkusener Leihgabe hat den Hamburger SV zum Sieg gegen seinen eigentlichen Klub geköpft und dafür gesorgt, dass der so schlecht ins Jahr gestartete Bundesliga-Dino zumindest für einen Tag die direkten Abstiegsplätze verlassen kann.

In der 76. Minute war der Abwehrspieler per Kopf zur Stelle - der einzige Treffer in einem ansonsten höchstens durchschnittlichen Spiel. 

"Er hat ein Kämpferherz"

Für HSV-Coach Markuis Gisdol war es keine Überraschung, dass ausgerechnet Papadopoulos für die drei Punkte sorgte. "Ich wusste, was ich mit 'Papa' bekomme. Er hat die richtige Mentalität und ein Kämpferherz", sagte Gisdol nach der Partie über den Griechen.

Der Abwehrspieler steht immer noch in Leverkusen unter Vertrag, wurde aber in der Vorrunde an Bundesliga-Neuling RB Leipzig und im Januar weiter an die Hanseaten verliehen. Der 24-Jährige warnte seine neuen Teamkollegen nach der Partie umgehend vor zu viel Euphorie: "Wir haben erst einen Schritt gemacht und dürfen jetzt nicht jubeln."

Rudi Völler sichtlich angefressen

Mit 24 Zählern bleibt Bayer hinter den eigenen Erwartungen auf dem neunten Platz. Zu wenig für die Ansprüche des Werksklubs, meinte Sportdirektor Rudi Völler, der sichtlich angefressen war. "Wir können uns erst wieder neue Ziele setzen, wenn wir auch Spiele gewinnen", sagte Völler bei Sky.

Einmal in Rage, legte der Weltmeister von 1990 nach: "Bereits in der letzten Woche haben wir das nicht gut gemacht. Aber das war heute an Harmlosigkeit nicht zu überbieten."

"Das ist alles sehr ungerecht"

Die Gäste haderten auch mit der Langzeitsperre gegen Hakan Calhanoglu. "Hakan ist in einer super Form, natürlich fehlt er uns", sagte Trainer Roger Schmidt. "Das ist alles sehr ungerecht, nicht angemessen, aber damit müssen wir klarkommen."

Der Bayer-Coach gab aber auch zu, dass seine Mannschaft enttäuscht habe. "Wir haben viele einfache Fehler gemacht und hatte eine gewisse Nervosität", konstatierte Schmidt. 

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