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Scuderia-Flirt mit Hamilton: Vettels neuer Ferrari wird am 11. Februar vorgestellt

Formel 1  

Vettels neuer Ferrari wird am 11. Februar vorgestellt

12.12.2019, 15:43 Uhr | dpa

Scuderia-Flirt mit Hamilton: Vettels neuer Ferrari wird am 11. Februar vorgestellt. Braucht dringend ein neues Dienstfahrzeug: Sebastian Vettel stützt sich auf seinen liegengebliebenen Rennwagen.

Braucht dringend ein neues Dienstfahrzeug: Sebastian Vettel stützt sich auf seinen liegengebliebenen Rennwagen. Foto: Luca Bruno/AP/dpa. (Quelle: dpa)

Maranello (dpa) - Sebastian Vettel und Ferrari geben auf der Jagd nach Formel-1-Dauerweltmeister Mercedes Gas. Als erster Rennstall verkündete die Scuderia ihren offiziellen Präsentationstermin für den neuen Wagen. Der Nachfolger des SF90 wird demnach am 11. Februar vorgestellt.

Vettel sieht sich indes schon vor seinem vorläufig letzten Ferrari-Vertragsjahr längst mit einer Nachfolgedebatte konfrontiert. Die Scuderia räumte bei einem Medientermin erstmals Gespräche mit Weltmeister Lewis Hamilton über einen Wechsel ein.

Ein "intensives Programm" warte auf den neuen Wagen jedenfalls schon vor den ersten Probefahrten, sagte Teamchef Mattia Binotto am Donnerstag in der Ferrari-Zentrale in Maranello. Acht Tage nach der Vorstellung der neuen "Roten Göttin" testen die Teams bis zum 21. Februar in Barcelona erstmals für die XXL-Saison mit 22 Grand Prix.

Vettel hofft in seinem sechsten Scuderia-Jahr endlich auf den ersten Titel mit den Italienern. Nach verheißungsvollen Tests war Ferrari aber auch 2019 mit dem angepeilten Sturz von Mercedes gescheitert. Die Silberpfeile gewannen als erstes Team zum sechsten Mal nacheinander sowohl die Konstrukteurs- als auch die Fahrer-WM. Titelverteidiger Hamilton (34) könnte 2020 sogar Michael Schumachers Rekordmarke von sieben WM-Titeln einstellen.

Man müsse sich mit Vettel hinsetzen, um seine "Absichten für die Zukunft" zu verstehen, sagte Binotto drei Monate vor dem Grand-Prix-Auftakt am 15. März in Melbourne vage. "Wir müssen sehen, dass sich unsere Strategie nächstes Jahr entwickelt. Wir müssen außerdem die Performance, wie er zu dem Wagen passt und seine Motivation für die Zukunft sehen."

In seinem vorläufig letzten Ferrari-Vertragsjahr sieht sich Vettel (32) längst mit einer Nachfolgedebatte konfrontiert. In Charles Leclerc (22) ist ihm zudem ein hochveranlagter Stallrivale erwachsen. Und der Monegasse hängte den Hessen gleich in seinem Ferrari-Premierenjahr ab: Vettel wurde in der Fahrerwertung nur Fünfter direkt hinter Leclerc. Zuvor hatte der viermalige Weltmeister nur 2014 bei Red Bull ein teaminternes Duell gegen den damaligen australischen Youngster Daniel Ricciardo verloren.

Ferrari sondiert den Markt - genauso wie die anderen Teams. Die Italiener räumten erstmals Gespräche mit Hamilton über einen Wechsel ein. "Wir sind natürlich sehr geschmeichelt, dass insbesondere Lewis und weitere Fahrer zu uns kommen und sich uns anschließen wollen", sagte Ferrari-Präsident Louis Camilleri, "es wäre aber verfrüht, irgendetwas heute zu entscheiden."

Am Rande des Saisonfinales in Abu Dhabi war berichtet worden, dass sich Mercedes-Pilot Hamilton zweimal in diesem Jahr zu Gesprächen mit Fiat-Präsident John Elkann getroffen habe. Camilleri zufolge kamen Elkann und Hamilton bei einem gesellschaftlichen Ereignis zusammen, beide hätten "einige gemeinsame Freunde". Das Ganze sei aber "unverhältnismäßig aufgeblasen" worden.

Hamiltons Vertrag läuft wie der vieler anderer Fahrer auch wegen der Regelreform zur Saison 2021 am Jahresende 2020 aus. Seine Zukunft sei nicht mit der von Mercedes-Teamchef Toto Wolff verknüpft, ließ der Engländer in der vergangenen Woche wissen. "Ich muss das tun, was für mich das Beste ist", sagte der sechsmalige Champion. Wandel sei "manchmal eine gute Sache". Er habe aber keine Geheimnisse vor Wolff und fühle sich sehr wohl bei Mercedes.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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