Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Boris Becker: Tennis-Legende befürchtet eine "große Krise" nach Corona

Legende sorgt sich um Sport  

Boris Becker: Tennis droht eine große Krise

01.05.2020, 10:40 Uhr | dpa

Boris Becker: Tennis-Legende befürchtet eine "große Krise" nach Corona. Boris Becker: Die Tennis-Legende sieht eine große Krise auf seine Sportart zukommen. (Quelle: imago images/Nordphoto)

Boris Becker: Die Tennis-Legende sieht eine große Krise auf seine Sportart zukommen. (Quelle: Nordphoto/imago images)

Boris Becker sieht den Tennis in eine fatale Situation schlittern. Der dreifache Wimbledon-Sieger spricht sich für eine schnelle Lösung der Probleme des Sports aus und lobt Roger Federer für eine kürzlich vorgebrachte Idee.

Boris Becker hat vor einer tiefgreifenden Krise des Tennissports gewarnt und eine schnelle Lösung angemahnt. Dabei unterstützt der Leimener auch den Vorschlag des Schweizer Rekord-Grand-Slam-Siegers Roger Federer, der eine Vereinigung der Herren- und Damen-Organisation forderte. "Roger Federer hat mit seiner großartigen Idee, sich zusammenzuschließen, den Ball ins Rollen gebracht. Dies spricht für seine Intelligenz und auch dafür, dass er sich wirklich um das Spiel kümmert", sagte Becker in einem Interview auf laureus.com.

Eine Vereinigung wäre für den sechsfachen Grand-Slam-Gewinner "ein Schritt in die richtige Richtung. Der Tennissport war immer fortschrittlich, wenn es darum geht, mit der Zeit zu gehen, mit gleichen Rechten", sagte der 52-Jährige.

Becker über Tennis-Probleme: "Es ist eine Frage der Zeit"

Becker sorgt sich wegen der Corona-Pandemie um die Spieler, die nicht zu den "Top Ten, den Top 50 und vielleicht den Top 75 Männern und Frauen" gehören. Der Rest der Profispieler brauche den wöchentlichen Gehaltsscheck und ihr Preisgeld. "Tatsache ist, dass sie nicht spielen können, sie können wegen sozialer Distanzierung nicht einmal in einen Klub gehen und Unterricht geben", sagte er. Auch Ausrichter kleinerer Turniere, die jetzt nicht stattfinden können, würden wohl Schwierigkeiten haben, finanziell zurückzukommen. "Sie haben viel Geld verloren. Es ist also auch eine Frage der Zeit."

Eine Ausrichtung der US Open im August hält Becker für wenig sinnvoll: "New York war vor ein paar Wochen so ziemlich die schlimmste Stadt, die vom Virus heimgesucht wurde. Ich denke nicht, dass es ratsam wäre, dort ein Turnier zu veranstalten."

Laureus-Gründungsmitglied Becker sieht sich durch die Pandemie "mehr denn je seiner Arbeit für die Stiftung verpflichtet und tue, was ich kann." In den letzten 20 Jahren hat "Laureus Sport for Good" mehr als 150 Millionen Euro gesammelt. Derzeit werden mehr als 200 Sportprogramme in über 40 Ländern unterstützt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal