Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Teresa Enke kritisiert Aussage von Boris Becker über Tennis-Star Naomi Osaka

Nach Aussagen über Osaka  

Teresa Enke kritisiert Boris Becker: "Dein Ernst?"

02.07.2021, 10:36 Uhr | t-online

Teresa Enke kritisiert Aussage von Boris Becker über Tennis-Star Naomi Osaka. Boris Becker: Der ehemalige Weltklasse-Tennisspieler sprach über die Pause von Naomi Osaka.  (Quelle: imago images/CHROMORANGE)

Boris Becker: Der ehemalige Weltklasse-Tennisspieler sprach über die Pause von Naomi Osaka. (Quelle: CHROMORANGE/imago images)

Tennislegende Boris Becker äußerte sich in einem Interview zur sportlichen Pause von Naomi Osaka. Und wurde dabei ziemlich deutlich. Daraufhin reagierte nun Teresea Enke.

Der deutsche Tennis-Star Boris Becker ist für seine Aussagen über die viermalige Grand-Slam-Siegerin Naomi Osaka von der Robert-Enke-Stiftung kritisiert worden. "Lieber Boris Becker, Dein Ernst? Naomi Osaka ist nicht gesund! Depression ist keine Frage von Geld, Erfolg oder Luxus – Depression ist eine Krankheit, die leider jeden erwischen kann. Und es ist ein Thema, das über eine leichtfertig getroffene Aussage hinaus geht", sagte die Vorstandsvorsitzende Teresa Enke am Donnerstag.

Die 45-Jährige ist die Witwe des früheren deutschen Fußball-Nationaltorwarts Robert Enke, der sich 2009 das Leben nahm. Ihre Stiftung finanziert die Erforschung und Behandlung von Depressionen. Die 23 Jahre alte Osaka leidet nach eigenen Angaben seit mehr als drei Jahren an dieser Krankheit und macht dafür auch medialen Druck verantwortlich, dem sie sich ausgesetzt fühlt. Aus diesem Grund sagte die je zweimalige US- und Australian-Open-Siegerin nach ihrer Aufgabe bei den French Open auch ihre Teilnahme am derzeit laufenden Wimbledon-Turnier ab.

Becker: "Es ist schwierig"

Becker hatte dazu in einem Interview der Zeitung "The Times" gesagt: "Wenn du mit den Medien nicht umgehen kannst, ist es sehr schwer, ein professioneller Tennisspieler zu sein. Und es ist schwierig, dein Preisgeld und das Geld deiner Sponsoren ohne die Medien zu verdienen."

In Form mehrerer rhetorischer Fragen sagte der 53-Jährige weiter: "Ist das wirklich Druck? Ist es nicht Druck, wenn du kein Essen auf dem Tisch hast? Wenn du deine Familie ernähren musst und keinen Job hast? Du bist 23, du bist gesund, du bist reich, deiner Familie geht's gut – wo ist da der verdammte Druck?"

Suizidalität ist ein schwerwiegendes gesellschaftliches Problem und hat viele Ursachen. Wenn Sie selbst zu dem Kreis der Betroffenen gehören oder sich Sorgen um einen Mitmenschen machen, finden Sie hier Hilfsangebote und Anlaufstellen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur DPA

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: